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Hans Dahlem-Ausstellung
Hommage an einen besonderen Künstler

Blieskastel. Am heutigen Freitag startet in der Orangerie Blieskastel eine Ausstellung mit Werken von Hans Dahlem. red

Anlässlich des 90. Geburtstags des in Blieskastel geborenen Künstlers Hans Dahlem lädt die Stadt Blieskastel zu einer Ausstellung über den Künstler ein.

Dahlem wurde am 29. Juli 1928 geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und der Oberrealschule begann er im November 1946 sein Studium an der neu eröffneten „Schule für Kunst und Handwerk“ in Saarbrücken. Er studierte Malerei sowie Graphik bei Boris Klein und lernt dort Karl Kunz kennen. Hans Dahlem erhält zwei Staatsstipendien und lebt von 1950 bis 1955 mit kurzen Unterbrechungen in Paris. Dort studiert er zuerst bei Picard le Dou und Edouard Georg an der „Académie de la Grande Chaumière“ und später bei Brianchon an der „Ecole des Beaux Arts“.

Hans Dahlem gehört mit zu jener Künstlergeneration, welche die saarländische Kunst der Nachkriegszeit aufgebaut und geprägt hat. Seine Ausstellungen im In- und Ausland haben ihn zu einer bekannten Künstlerpersönlichkeit gemacht. Zahlreiche Arbeiten von ihm befinden sich in Museums- und Privatbesitz im In- und Ausland. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt Hans Dahlem 1966 den Hans-Purrmann-Preis, 1970 den Ehrenpreis der Stadt Salzburg für Radierung, 1987 war Dahlem Ehrengast der Villa Massimo in Rom, im Jahr 1988 erhielt er den Preis der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde mit Picasso-Medaille sowie den Kunstpreis der Stadt Saarbrücken. Hans Dahlem lebte und arbeitete als freischaffender Maler und Graphiker in Saarbrücken. Er verstarb dort am 22. Juli 2006.



Die Ausstellungseröffnung findet  am heutigen Freitag, 14. September, um 18 Uhr in der Stadtgalerie in der Orangerie statt. Nach der Begrüßung durch Brigitte Adamek-Rinderle, Beigeordnete der Stadt Blieskastel, spricht Karl-Heinz Hillen, zeitgenössischer Künstler. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Ensemble Scheldeborn. Die Ausstellung läuft bis 30. September. Geöffnet ist täglich von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt zu der Werkschau ist frei.