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Kommentar
Gegenseitige Vorwürfe führen nicht weiter

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Es reicht langsam: CDU und SPD im Stadtrat Blieskastel sollten jetzt endlich mal ihre gegenseitigen Vorwürfe in Sachen Kombibad sein lassen. Während die CDU der SPD eine „Negativkampagne“ vorwirft, die dem Bad „massiv geschadet“ habe, werfen die Sozialdemokraten der CDU-Bürgermeisterin immer noch „öffentliche Schelte gegenüber der Bürgerinitiative“ vor. Von Joachim Schickert

Dabei stehen die Zeichen doch eindeutig auf Zusammenarbeit, die mittlerweile auf Seiten der Bürgerinitiative und der Verwaltung konstruktive Vorschläge gebracht hat. Eine Spiegelfechterei, die sich auf Aussagen und Handlungen vom vergangenen Sommer beruft, führt in der Sache wahrlich nicht weiter. Wem an dem Kombibad und der Sporthalle im Freizeitzentrum gelegen ist, sollte das politische Kriegsbeil jetzt endlich mal begraben. Da sich Kommunalpolitiker und Bad-Chef Bernhard Wendel einig sind, dass das Freizeitzentrum ein „Bestandteil der Daseinsvorsorge“ ist, sind nun Konzepte gefordert, die einen gewissen Kostenrahmen einhalten. Bernhard Wendel, langjähriger Stadtwerke-Geschäftsführer, sollte jetzt von allen Beteiligten Rückenwind erhalten, damit am Ende das Bad modernisiert und langfristig erhalten werden kann.