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Filme, so vielfältig wie die Natur

 Ein Eichhörnchen steht in diesem Jahr für das Bundesfilmfestival Natur in Blieskastel. Foto: fotolia/Baquet
Ein Eichhörnchen steht in diesem Jahr für das Bundesfilmfestival Natur in Blieskastel. Foto: fotolia/Baquet FOTO: fotolia/Baquet
Blieskastel. Am kommenden Wochenende stehen in Blieskastel Tiere, Pflanzen, Naturerlebnisse, besondere Lebensräume und Naturschutzprojekte im Mittelpunkt: Zum 38. Mal findet das Bundesfilmfestival Natur statt. red

Ein Eichhörnchen wird in diesem Jahr die Medaillen wohl nicht überreichen, aber ansonsten freuen sich der ausrichtenden AFW-Blieskastel und die Stadt Blieskastel auf die 38. Auflage des Bundesfilmfestivals Natur von Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. April, in der Bliesgau-Festhalle in Blieskastel , wo in diesem Jahr der 1000. Naturfilm seit 1979 gezeigt werden wird.

Unter der Schirmherrschaft von Saar-Umweltminister Reinhold Jost wetteifern in diesem Jahr 37 Kurzfilme bis 20 Minuten, die sich zuvor bei den Landesfilmfestivals in den einzelnen Bundesländern für dieses höchste deutsche Naturfilmfestival qualifizieren mussten, um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und eine Reihe von Förder- und Ehrenpreisen. Dabei sind die Filmthemen so vielfältig wie die Natur selbst: Von den Kleinigkeiten am Wegesrand, Tier- und Pflanzenbiografien, Naturerlebnissen in der ganzen Welt, Naturschutzprojekten, Vorstellung besonderer Lebensräume bis hin zu Filmen in der Makro- und Mikrowelt ist alles vertreten und versetzt die Zuschauer oft in ungläubiges Erstaunen, dass diese Filme von Autoren erstellt wurden, hinter denen keine große Produktionsfirma steht.

Für die Qualität der Filme spricht auch die Tatsache, dass viele Siegerfilme den Weg in die Fernsehprogramme gefunden haben und so ist es nicht verwunderlich, dass seit vielen Jahren das ZDF das Festival unterstützt und einen Ehrenpreis, den "Alfred-Schmitt-Naturfilmpreis" vergibt.



Das Festival in Blieskastel , das in ganz Deutschland einen hervorragenden Ruf besitzt, sieht sich auch als Botschafter für das Saarland und die Biosphäre Bliesgau. Jedes Jahr kommen zum Festival Besucher, die zum ersten Mal im Saarland sind und sich über die landschaftliche Schönheit positiv äußern. Ein großer Stammgast-Anteil unter den Festivalbesuchern zeigt ebenfalls, dass sich die Autoren und Gäste bei diesem Festival im Saarland sehr wohl fühlen.

Alle Natur- und Filmliebhaber können sich die Filme eintrittsfrei in der Bliesgau Festhalle in Blieskastel anschauen.

Die ersten 18 Filme werden am Freitag, 22. April, von 15 bis 21.30 Uhr öffentlich vorgeführt, die Filme 19 bis 37 dann am darauffolgenden Samstag von 9 bis 17 Uhr. Zu einem besonderen Höhepunkt hat sich in den vergangenen Jahren die Film-Matinée am Sonntagmorgen entwickelt, denn hier werden von 10 bis 12.30 die Siegerfilme noch einmal vorgeführt und die Preise und Medaillen an die siegreichen Autoren feierlich überreicht. An diesem Morgen hat also jeder die Gelegenheit, die besten deutschen Naturfilme des Jahres zu sehen. Als Neuerung hat der Ausrichter in diesem Jahr eine "Sonderfilmvorführung für Schulklassen" vorgesehen.

Am Montag, 25. April, wird ab 10 Uhr eine Auswahl interessanter Filme des Festivals Schulklassen vorgeführt und anschließend haben die Schüler Gelegenheit, mit dem Schirmherrn, Umweltminister Reinhold Jost , über die Filme zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Festival gibt es beim Festivalleiter Jürgen Baquet unter Telefon (0 68 42) 78 62.

afw-blieskastel.de