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Feuwerwehr löscht Flächenbrände
Trockene Wiesen: Feuerwehr löscht zwei Brände

Mit der Schnellangriffsleitung konnte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag das brennende Gras rasch löschen.
Mit der Schnellangriffsleitung konnte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag das brennende Gras rasch löschen. FOTO: Dennis Eckle/Feuerwehr Blieskastel
Lautzkirchen/Brenschelbach. Zu einem weiteren Flächenbrand ist es am Donnerstagsnachmitag in Blieskastel gekommen. Um 16.57 Uhr musste der Löschbezirk Blieskastel-Mitte nach Lautzkirchen ausrücken Bereits auf der Anfahrt auf dem Kirchberg oberhalb der Gemarkung „Ober dem Stuchenthal“ in der Nähe des Gänsackers konnten die Einsatzkräfte dann eine leichte Rauchsäule sichten. Von Manfred Schetting

Auf einer Fläche von von fünf mal drei Meter brannte trockenes Gras. Das Feuer drohte sich nach Angabe der Feuerwehr weiter auszubreiten. Durch die Schnellangriffsleitung des Tanklöschfahrzeuges wurde das Feuer direkt abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten mit 2500 Liter Wasser zogen sich bis 17.30 Uhr auf dem Kirchberg hin, danach war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Für den Löschbezirk Blieskastel-Mitte, der mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, war der Einsatz somit nach 45 Minuten auf der Feuerwache wieder beendet.Zur Brandursache können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits am Dienstagabend waren die Feuerwehren rund um den Blieskasteler Ortsteil Brenschelbach zu einem großen Flächenbrand alarmiert worden. Am Dienstag waren gegen 19.20 Uhr in der Nähe von Brenschelbach Bäume, Sträucher, eine Wiese und Grünschnitt im unwegsamen Gelände in Brand geraten. Nach der extrem langen Dürre bestand die Gefahr eines Großbrandes, da sich das Feuer schnell im Gelände weiter ausbreitete.

Zunächst erfolgte die Alarmierung der Löschbezirke Brenschelbach, Pinningen und Böckweiler mit ihren Löschfahrzeugen. Die Fahrzeuge verfügten zwar über Wassertanks mit zwischen 600 und 2500 Litern Wasser, was jedoch bei solchen Flächen-Einsatzlagen nicht ausreicht. Ein Landwirt aus Brenschelbach unterstützte mit einem Güllefass, das etwa 10 000 Liter fasst, und Sprudelverpflegung die Einsatzkräfte. Auch Einsatzkräfte aus Volmunster in Frankreich fuhren zunächst die Einsatzstelle an, da unklar war, ob die Einsatzstelle auf deutscher oder auf der französischen Seite war.



Die Kräfte aus Frankreich wurden zwar von ihrer Leitstelle wegen des Grenzübertritts und deren Nicht-Zuständigkeit zurückgerufen, überließen jedoch ihren Löschwasservorrat von 4000 Litern den deutschen Kameraden. Diese Unterstützung aus Frankreich trug zur Bewältigung des Feuers entscheidend bei. Ein Beitrag zum Löscherfolg, der aus Sicht des Blieskasteler Feuerwehrsprechers nicht genügend gewürdigt werden kann.

Um frisches Personal mit Atemschutzgeräteträgern und weiteres Löschwasser bei den Nachlöscharbeiten zur Verfügung zu haben, erfolgte die Nachalarmierung des Löschbezirkes Breitfurt mit Löschfahrzeug und Schlauchwagen. Mit Unterstützung der Kameraden aus Breitfurt und des Atemschutz-Gerätewagens aus Blieskastel-Mitte konnte das Feuer letztendlich gelöscht werden. Die Löschmaßnahmen, bei denen bis zu fünf C-Rohren und 55 Feuerwehrleute eingesetzt wurden, konnte nach über drei Stunden Einsatz, beendet werden.

Da die anhaltende Trockenheit weiterhin die Brandgefahren für die Wiesen und Wälder ansteigen lässt, weist die Feuerwehr eindringlich darauf hin, dass offenes Feuer und Rauchen im Wald und auf den Wiesen zu unterlassen ist.