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| 23:05 Uhr

Farbenfrohe Schilder begrüßen künftig Gäste

Pinningen. Harmonisch in einem Tag gelegen, eine Reihe an Streuobstwiesen und eine gute Dorfgemeinschaft: Pinningen ist ein typisches Dorf im Bliesgau, der auf Einheimische und Besucher einen ganz besonderen Reiz ausübt. Besonders eindrucksvoll ist die Blütenpracht im Sommer, die auch in Pinningen so richtig zur Entfaltung kommt. Norbert Rech

In die Schlagzeilen geriet der Ort vor zehn Jahren als er nach fast drei Jahrhunderten seinen Namen änderte. Vorher hieß das Dorf Neualtheim. "Das war aber am Anfang nicht so", informiert Ortsvorsteher Nikolaus Rauls. So hätten die Siedler, die nach dem Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1700 von Seyweiler hierher zogen, das Dorf zuerst Pinningen genannt. Erst nach 1726 sei der Name Neualtheim aufgetaucht. Im Bliesgau blieb aber bis in die heutige Zeit Pinningen gebräuchlich, weshalb sich der Ortsrat für die Umbenennung entschieden hatte. Bei einer Umfrage hierzu im Dorf hätten sich auch 70 Prozent der Einwohner dafür ausgesprochen.

Die Pinninger seien stets darauf bedacht, das Dorf noch mehr zu verschönern und für die Einwohner attraktiver zu machen. So sollen demnächst auch die schmucken Metallschilder an den Eingängen des Ortes aufgestellt werden, die von der Künstlerin Rita Walle gemalt wurden. Sie betreibt in Niederwürzbach eine Malschule und hat dort auch ihr Atelier. Walle legt sehr großen Wert auf farbenfrohe Motive, wie auch auf dem Pinninger Schild zu sehen ist. Rauls ist von der präzisen Arbeit der Kunstmalerin fasziniert. So seinen auf dem Ortsbild kleinste Details eingearbeitet. Das Material für die Pinninger Schilder koste rund 6000 Euro. Es handelt sich dabei um Metall. Damit das Bild nicht von Wettereinflüssen beschädigt wird, wurde es mehrmals mit Klarlack überzogen. Besonders stolz ist der Ortsvorsteher auch auf das sogenannte Pinnimobil. Dabei handelt es sich um einen einachsigen Bauwagen, der für die verschiedensten Festivitäten schon zum Einsatz kam. So sei darin sogar ein Kühlschrank und ein Grill. Ob Umzüge oder Feiern im Dorf - das Pinnimobil biete die Möglichkeit, den Gästen ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken zu servieren. Finanziert wurde es unter anderem durch eine Fördermaßnahme des saarländischen Umweltministeriums im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Dabei hätten die Pinninger selbst aber einen großen Anteil an ehrenamtlicher Arbeit nachweisen müssen.