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Falschparker behindert Drehleiter-Einsatz der Blieskasteler Feuerwehr

Blieskastel. red

Am vergangenen Donnerstagnachmittag wurde der Löschbezirk Blieskastel-Mitte in die historische Altstadt von Blieskastel gerufen. In einem Wohnhaus in der Nähe des Schlangenbrunnens wurde eine ältere Person in ihrem Haus im zweiten Obergeschoss rettungsdienstlich erstversorgt. Sie musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Da die Holztreppe des alten Hauses zu steil und zu schmal für die Trage des Rettungswagens war, wurde die Person über die Drehleiter der Feuerwehr patientenschonend gerettet. Nach 45 Minuten war der Einsatz für die sechs Feuerwehrmänner beendet.

Bei diesem Einsatz wurde die Anfahrt für das Drehleiterfahrzeug behindert, da ein Falschparker in der Zufahrt durch die Kardinal-Wendel-Straße parkte. Die Blieskasteler Feuerwehr möchte in diesem Zusammenhang nochmals daran erinnern, dass die Feuerwehrfahrzeuge eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Meter und in Kurvenbereichen sogar fünf Meter benötigen. "Wir haben immer wieder Probleme mit Falschparkern, die uns an der Anfahrt behindern. Hier appellieren wir an die Autofahrer, nur dort zu parken und zu halten, wo es auch erlaubt ist", so der Löschbezirksführer Peter Wachs aus Blieskastel-Mitte. "Ich bin ja gleich wieder weg" oder "Ich hätte euch ja kommen gehört" als Ausreden zählten nicht.

"Wir können bei einer Menschenrettung einfach nicht warten", so die Feuerwehrmänner in einer Pressemitteilung abschließend.

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