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Kita eingeweiht
Neue Bierbacher Kita ist eröffnet

Mit einem Wortgottesdienst vor der Kita und einem Spiel der Kinder wurde die neue Einrichtung – nach Umbau der ehemaligen Grundschule – von Pfarrer Erik Klein eingeweiht.
Mit einem Wortgottesdienst vor der Kita und einem Spiel der Kinder wurde die neue Einrichtung – nach Umbau der ehemaligen Grundschule – von Pfarrer Erik Klein eingeweiht. FOTO: Hans Hurth
Bierbach an der Blies. In dem alten Schulgebäude ist eine Kindertagesstätte für bis zu 90 Mädchen und Jungen entstanden.

Abgeschlossen ist der Umbau der ehemaligen Grundschule Bierbach zur Kindertagesstätte (Kita). Mit der Einweihung, dem Spiel der Vorschulkinder und einem Tag der offenen Tür wurde die Kita St. Pirminius ihrer Bestimmung übergeben. Im Gottesdienst-Gelände vor der Kita war Kinder und Eltern die Freude anzusehen.

„Viele Hände waren nötig, damit dieser tolle Kindergarten geschaffen werden konnte. Deshalb haben wir das Thema „Hand in Hand“ ausgesucht, denn mit unseren Händen können wir vieles tun und schaffen“, sagte Pfarrer Erik Klein. „Etwa auch zum Winken an Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und denen, die die Kita gebaut haben.“ Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener blickte zurück: „Die Stadt Blieskastel hat vor einiger Zeit von der katholischen Kirche die stark sanierungsbedürftige Kita in der Hügelstraße in Bierbach übernommen. Untersuchungen kamen jedoch zu dem sinnvollen und wirtschaftlichen Entschluss, das schon lange leer stehende Gebäude der ehemaligen Grundschule zur Kita umzubauen anstatt die alte Kita zu sanieren. Und wie man heute sieht, der Umbau ist gelungen, die Kinder fühlen sich in den neuen Räumen wohl, das großzügige Freigelände trägt ebenfalls dazu bei.“

Für Ortsvorsteherin Sigrid Wilhelm präsentiert sich die Kita hell und freundlich. „Die Eltern haben Gewissheit, dass ihre Kinder hier sehr gut aufgehoben sind. Es war eine der größten Investitionen der Stadt, doch das Geld ist gut angelegt.“ Der evangelische Pfarrer Mathias App war ebenfalls eingeladen, ein Grußwort zu sprechen – und dies kam prima an. „Ob katholisch, evangelisch, muslimisch oder konfessionslos, wie in allen Kitas sind auch hier alle Kinder willkommen. Dies ist eine Leitkultur der Zukunft, nur gemeinsam können wir diese angehen.“ Musikalisch umrahmten die Feier Karin Golomb, Ute Stein und Olga Sufize.



Im Gespräch mit unserer Zeitung nannte die Bürgermeisterin die Wege zum Umbau. „Durch Beschluss des zuständigen Ausschusses wurde zügig der erste Schritt zu Sanierung und Umbau auf den Weg gebracht. Eine Vereinbarung des Saarpfalz-Kreises mit dem Ministerium für Bildung und Kultur ermöglichte es, den bedarfsgerechten Ausbau zu beschleunigen. Am 6. März vergangenen Jahres begannen die Arbeiten, sie waren nach den Sommerferien 2018 beendet“, stellte Annelie Faber-Wegener heraus. In Abstimmung mit der katholischen Pfarrei Heilige Familie als Einrichtungsträger sowie mit dem Kreisjugendamt und dem Ministerium ist das ehemalige Schulgebäude nun zu einer fünfgruppigen Kita umgebaut, die Einrichtung verfügt über eine Gesamtaufnahmekapazität von 90 Kindern, derzeit sind es 72. „Es war mir wichtig, dass ein modernes, kindgerechtes Ambiente mit zweckmäßiger Ausstattung harmoniert. Im Bewegungsraum haben die Kleinen viel Spielraum, der Personalbereich ist in den ehemaligen Lehrerbüros untergebracht und der Einbau einer Aufzugsanlage im Treppenauge macht die Einrichtung barrierefrei.“