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| 20:18 Uhr

Barrierefreier Zugang zur Kirche

Neue Rampe an der Pfarrkirche Rubenheim: Pater Josef Dohmen, Diplom-Ingenieur Reneo D'Honghia sowie Margret Welsch und Andreas Michaeli vom ausführenden Planungsbüro nehmen die Baumaßnahme am Gotteshaus ab (von links). Foto: ott
Neue Rampe an der Pfarrkirche Rubenheim: Pater Josef Dohmen, Diplom-Ingenieur Reneo D'Honghia sowie Margret Welsch und Andreas Michaeli vom ausführenden Planungsbüro nehmen die Baumaßnahme am Gotteshaus ab (von links). Foto: ott
Rubenheim. Nach den umfangreichen Außenarbeiten mit neuem Anstrich sowie einer Dachsanierung und der Erneuerung des Ziffernblattes an der Turmuhr wurde an und in der Pfarrkirche St. Mauritius Rubenheim ein weiteres Projekt beendet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht Von Merkur-Mitarbeiter Wolfgang Degott

Rubenheim. Nach den umfangreichen Außenarbeiten mit neuem Anstrich sowie einer Dachsanierung und der Erneuerung des Ziffernblattes an der Turmuhr wurde an und in der Pfarrkirche St. Mauritius Rubenheim ein weiteres Projekt beendet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Insbesondere Menschen mit Handicaps, Menschen im Rollstuhl oder andere Gehbehinderte können sich über die neue, acht Meter lange, Rampe freuen. Sie wurde an der Westseite des Sakralbaus angebracht. "Wir haben damit nach Jahren der Planung eine wichtige Verbesserung hergestellt, die vielen Gottesdienstbesuchern hilft", meinte der Ortsgeistliche, Pater Josef Dohmen, bei der Bauabnahme. Die Homburger Hydro-Anlagen-Firma Ecker hatte die Stahlkonstruktion hergestellt, die jetzt einen barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglicht. Auch wurde durch den Einbau eines elektrischen Türantriebs in das schwere Kirchenportal eine weitere merkliche Standardverbesserung hergestellt. Sie erleichtert die Durchfahrt von Nutzern mit Hilfsmitteln wie Rollatoren oder Rollstühlen, aber auch von Eltern mit Kinderwagen. Hinter dem Eingang zur Sakristei, im Innern des denkmalgeschützten Gebäudes, wurde eine neue WC-Anlage geschaffen. Sie wurde behindertengerecht ausgebaut. Dazu gehört die besondere Küffner-Behindertentüröffnung, durch die auch Besucher mit Rollstühlen die Anlage mühelos benutzen können, der Einbau von Waschbecken, Urinal und Toilette. Insgesamt wurde von der katholischen Kirchengemeinde Rubenheim für die Maßnahme, die durch das Rohrbacher Planungsbüro Andreas Michaeli geplant und beaufsichtigt wurde, rund 60 000 Euro aufgewendet.Das Bistum Speyer steuerte die Hälfte bei. Diplom-Ingenieur Reneo D'Onghia, Gebietsingenieur des bischöflichen Bauamts in Speyer, der die Bauoberleitung hatte, begründete die Maßnahme damit, dass die marode Außentreppe saniert werden musste und dass durch die Hanglage eine kostengünstige Variante gewählt werden konnte. Auch sei der Eingang für behinderte Menschen schwer zugänglich gewesen. Auch das Hauptportal an der Rückwand der Kirche sei nur über eine noch längere Treppe zu erreichen.

Für die Pfarrei steht in nächster Zeit noch ein dicker Brocken auf dem Tableau. Die Mauer, die das Kirchengrundstück zur Erfweilerstraße hin abgrenzt, ist großflächig ausgebrochen und müsste schnellstmöglich saniert oder gar erneuert werden. Hierzu werden etwa 40 000 Euro notwendig sein. ott