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Altstadt soll noch schöner werden

Immer mehr Touristen finden den Weg nach Blieskastel. Fotos: norbert Rech
Immer mehr Touristen finden den Weg nach Blieskastel. Fotos: norbert Rech
Blieskastel. Norbert Rech

Wir sind Altstadt - mit diesem Slogen wirbt Ortsvorsteher Jürgen Trautmann für die Sanierung des historischen Kerns von Blieskastel. Los gehen soll es auf dem Luitpoldplatz, der künftig völlig verkehrsberuhigt sein soll. Die Parkplätze werden dort wohl weichen müssen. Bei der geplanten Umgestaltung sollen die beiden Linden auf dem Areal auf jeden Fall erhalten bleiben, wie Trautmanns Stellvertreterin Jutta Schmitt-Lang versichert. Für die vorgesehenen Rundbänke gebe es sogar schon einen Sponsor. Geht man derzeit durch die Innenstadt, ist gleich an mehreren Häusern eine grundlegende Sanierung erkennbar. An anderen wird kräftig gearbeitet. "Die Eigentümer werden bei solchen Investitionen vom städtischen Bauamt intensiv beraten", lobt Trautmann die Verwaltung, die dann auch über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informiert.

Insgesamt habe sich Blieskastel in den letzten Jahren gut entwickelt. Als Beispiele nennen die beiden politischen Vertreter die Einfahrt in die Stadt über die neue Brücke, die beiden Verkehrskreisel, den Dolmusch und den neue Busbahnhof. Die Blumenpracht über die warmen Monate sei nicht nur für die vielen Besucher der Barockstadt ein Blickfang. Für die Pflanzen stelle der Ortsrat einen großen Teil seines Budgets zur Verfügung. Dankbar ist der Ortsvorsteher den freiwilligen Patenschaften für die Pflege der Blumen. Das zeuge von einem riesigen "Wir-Gefühl".

Stolz sind Trautmann und Schmitt-Lang auf die Touristen, die den Weg nach Blieskastel finden. Gerade mit Blick auf den Fremdenverkehr sei es wichtig, die barocke Altstadt noch schöner zu gestalten. Positiv bewertet der Ortsvorsteher auch die Internetseite der Stadt, die kürzlich modernisiert wurde. Eine App sei in Planung - ebenso öffentliches W-Lan, was in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle spiele.

Auch in Sachen Festhalle hoffen die beiden, dass sich in den nächsten Monaten etwas tut. Hier könnte ein Biosphärenhaus mit Standort in Blieskastel eine große Rolle spielen. In Blieskastel gebe es etliche Veranstaltungen. Als nächstes finde am 24. April der Blumenmarkt statt.