| 20:07 Uhr

Pfälzerwald-Verein Höchen
Bergehalde „Schacht III“ soll touristisch erschlossen werden

 Der Vorsitzende Bodo Stöckl (Mitte) zeichnete Karl-Heinz Weckler (links) und Gustl Altherr für 40-jährige Vereinstreue aus.
Der Vorsitzende Bodo Stöckl (Mitte) zeichnete Karl-Heinz Weckler (links) und Gustl Altherr für 40-jährige Vereinstreue aus. FOTO: Günter Raber
Höchen. (red) Von Bad Kreuznach im Norden bis Nothweiler an der französischen Grenze, vom Wurzelbach bei St. Wendel bis ins Holzland bei Heltersberg reicht der Radius des Wanderangebotes, das der Pfälzerwald-Verein Höchen in diesem Jahr vorhält.

19 Touren können erwandert werden. Darauf wies Wanderwart Wolfgang Engel in der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe dieser Tage hin.

Der Vorsitzende Bodo Stöckl listete zahlreiche Termine auf, die für die Vereinsführung im vergangenen Jahr anstanden. Er verwies auch auf das Bemühen, den Aussichtsturm in die Verantwortung der Öffentlichen Hand zu übereignen. Das Thema bleibe bis zu seiner Realisierung akut. Besonderen Dank sprach Stöckl Ortsvorsteherin Evi Scherer aus, die auch den Wanderplan für 2020 hervorragend gestaltet habe. Schließlich ehrte Stöckl Karl-Heinz Weckler und Gustl Altherr für 40-jährige Mitgliedschaft. Bei Friedel Schmidt, der verhindert war, werde die gleiche Auszeichnung nachgeholt.

Karl-Heinz Klein, der im vergangenen Jahr die Nachfolge von Manfred Hans als Sprecher der Stiftung „Pfälzerwäldler für Höchen“ angetreten hat, berichtete über Projekte, die von der Bürgerstiftung gefördert wurden. Dieses Engagement könne man aufgrund reduzierter Zinseinnahmen nicht in der gewohnten Form fortsetzen. „Da wir nur mit den jährlichen Erträgen aus den Geldanlagen arbeiten können, werden wir in den kommenden Jahren weniger Aktivitäten entfalten und geringere Summen ansetzen können“, so Klein. Letztes größeres Projekt sei die Infotafel beim Nordfeld gewesen, die zusammen mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Heimatkundeverein Bexbach errichtet worden sei, um den Historischen Grubenweg vorzustellen.



Dazu bemerkte Ortsvorsteherin Scherer: „Die Stiftung hat großes Engagement für unser Dorf gezeigt.“ Vielleicht könnten, gemeinsam mit dem Förderverein „Unser Höchen“, auch einmal größere Projekte angegangen werden.

Abschließend stellte Thomas Klein das von ihm initiierte Projekt „Grubenweg Höcherberg“ vor, das die touristische Erschließung der Bergehalde „Schacht III“ in Höchen zum Ziel hat. Mit einem Premium- oder Themen-Wanderweg könne so die höchstgelegene Steinkohlen-Bergehalde Deutschlands (494,50 Meter über Normal-Null) zugänglich gemacht und eine Verbindung zwischen den vorhandenen historischen Grubenwegen Frankenholz und Nordfeld hergestellt werden.