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Fernmeldezug
Die Maus kann im Notfall alle alarmieren

Patrick Hans (hinten) zeigte und erklärte den Kindern und Jugendlichen einfache und moderne Kommunikationstechnik des Fernmeldezuges des Saarpfalzkreises.
Patrick Hans (hinten) zeigte und erklärte den Kindern und Jugendlichen einfache und moderne Kommunikationstechnik des Fernmeldezuges des Saarpfalzkreises. FOTO: Markus Hagen
Bexbach. Der Fernmeldezug Sarpfalz im Saarpfalz-Park in Bexbach hatte seine Türen für Kinder und Jugendliche geöffnet. Von Markus Hagen

Im Rahmen der Aktion „Türöffner-Tag der ARD-Sendung mit der Maus“ öffnen sich Türen, die sonst verschlossen bleiben. Hinter diesen Türen verbirgt sich manches Spannende. So auch am Mittwoch im Saarpfalz-Park in Bexbach, als sich der Fernmeldezug des Saarpfalzkreises an einer bundesweiten Aktion beteiligte und seine Türen einer Katastrophenschutzeinheit, die sich ausschließlich der Krisenkommunikation widmet, öffnete.

„Auf diese Art möchten wir gerade Kinder und Jugendliche neugierig auf unser spannendes Betätigungsfeld machen“, erklärt Patrick Hans, Zugführer des Fernmeldezuges des Saarpfalzkreises. In den einzelnen Stationen der Einrichtung zeigte man spielerisch die einzelnen Arbeitsschritte des Fernmeldezuges. So wies man auch Jugendliche darauf hin, wie man sich mit Hilfe von einfachsten Mitteln mit seinen Freunden über längere Distanzen unterhalten kann und wie die Kommunikation bei Katastropheneinsätzen funktioniert. Hans: „Zwei Dosen und eine Schnur reichen aus, um sich gegenseitig Informationen zu geben.“ Diese eher primitive Kommunikationseinheit war früher bei Kindern und Jugendlichen sehr bekannt, ist aber inzwischen in Zeiten von Smartphones und Handys so gut wie vergessen.

Von einfachen Feldtelefonen bis hochmodernster Kommunikationstechnik zeigte der Fernmeldezug des Saarpfalzkreises im Gebäude 218 im Saarpfalz-Park seine vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation. Dazu gehören auch Funk und der Einsatz von Kameradrohnen. Ausführlich informierten Mitarbeiter des Fernmeldezuges auch in dem bereitstehenden Einsatzwagen über ihre Tätigkeiten im Katastrophenfall. Wer Lust hatte, konnte unter Aufsicht auch die Kommunikationstechniken ausprobieren.



Patrick Hans: „Diese Aktion am Mittwoch ist sehr wichtig für uns. Wir sind als einzig verbleibender Fernmeldezug im Saarland darauf angewiesen, Nachwuchs zu werben.“ Mit dem Tag der offenen Tür, bestehe dazu die Möglichkeit, wie auch Landrat Theophil Gallo betonte. Für 30 Kinder und Jugendliche bestand am Mittwoch nun die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und womöglich später einmal darauf zurückzukommen. „Diese Zahl haben wir auch erreicht“, sagt Hans. Ein Zeichen, dass das Interesse beim angesprochenen Bevölkerungskreis sehr gut war.

Am Türöffner-Tag war auch für ein kleines Rahmenprogramm mit einer Hüpfburg und Malaktionen gesorgt. Patrick Hans zog nach der vierstündigen Aktions- Veranstaltung ein mehr als positives Fazit: „Unser Angebot kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an. Sie zeigten viel Interesse und bekamen auf alle ihre Fragen von unseren Mitarbeitern Auskunft und Informationen.“

Der Fernmeldezug Saarpfalzkreis habe sich sehr gerne an diesem Türöffner Tag mit vielen Experimenten für alle Maus-Fans beteiligt. Auch andere Einrichtungen und Firmen wie Phast in Homburg oder der Homburger Juggerverein sowie das Bexbacher Ballongeschäft hatten mitgemacht.