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Urkundliche Erwähnung 1219
Bexbach feiert seinen 800. Geburtstag

Bexbach. Die Stadt Bexbach kann einen ganz besonderern Geburtstag feiern. So jährt sich in diesem Jahr die erste urkundliche Erwähnung von Bexbach zum 800. Mal, schreibt der Verein für Heimatkunde Höcherberg. red

Die Urkunde aus dem Jahr 1219 sei allerdings nicht im Original erhalten, auch nicht als Abschrift, sondern lediglich als Kurzfassung in einer Urkundensammlung, die Fachleute nennen das Repertorium, aus dem Jahr 1588 zu finden. Das Repertorium-Kopialbuch verfasst von Nikolaus Felsperger, einem Verwaltungsbeamten, ist die früheste überlieferte Quelle für die urkundliche Nennung des Namens Bexbach. Aus der Urkunde sei nicht ersichtlich, welcher Bexbach-Ort gemeint ist. So können sowohl Bexbach-Mitte, als auch Oberbexbach oder Niederbexbach mit dieser Urkunde gemeint sein.

Das Original Felspergers wird im Landesarchiv Speyer aufbewahrt.Die Handschrift lautet: „Vertrag und Tausch durch Graf Tiederichen vom Homburg zwischen den Mönchen zu Werßweiler und Friedrich zu Limpach, der Mühle zu Limpach und Güter halben zu Bexbach und einer Wiese zu Önweiler. Anno 1219.“