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Feuerwehr
Die Jugendwehr sichert den Nachwuchs

Die Leistungen der Wehrleute geehrt: Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Beföderungen standen bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr Löschbezirks Oberbexbach im Blickpunkt.
Die Leistungen der Wehrleute geehrt: Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und Beföderungen standen bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr Löschbezirks Oberbexbach im Blickpunkt. FOTO: Markus Hagen
Oberbexbach. Bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Oberbexbach gab es auch Ehrungen und Beförderungen. Von Markus Hagen

Fast 6600 Stunden wurden von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr des Löschbezirks Oberbexbach unentgeltlich und ehrenamtlich im vergangenen Jahr geleistet. Ein Grund, mehr als nur Dankesworte an die Feuerwehrleute aus Oberbexbach zu richten. In der Jahreshauptversammlung bedankten sich unter anderem Bexbach Stadtbeigeordneter Wolfgang Imbsweiler, Oberbexbachs Ortsvorsteher Stefan Schmelzer und Kreisbrandinspektor Uwe Wagner für die Einsatzstunden, sei es bei Übungen oder Einsätzen bei Bränden und technischen Hilfeleistungen.

Löschbezirksführer Manfred Metzinger hielt in seinem Jahresbericht fest, dass zurzeit 44 aktive Feuerwehrleute, darunter sieben Frauen, der Wehr aus Oberbexbach angehören. Der Altersdurchschnitt liegt bei 33 Jahren. Erfreulich sei die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr mit elf Kindern und Jugendlichen, darunter drei Mädchen. Die Bambini-Feuerwehr hat zwei Mädchen und 13 Jungen. 13 Mitglieder gehören der Altersabteilung des Löschbezirks an. Im vergangenen Jahr war die Oberbexbacher Feuerwehrleute bei 76 Einsätzen dabei. 42 Personen konnten hierbei gerettet werden. Sechs Feuerwehrleute wurden bei ihren Einsätzen leicht verletzt.

Manfred Metzinger: „Insgesamt haben wir 49 Übungen und Dienste im letzten Jahr absolviert.“ 5429 Stunden wurden dafür investiert. An reiner Einsatzzeit kamen noch 1156 Stunden dazu. Insgesamt waren die Mitglieder der Wehr damit 6585 Stunden zum Schutz der Bürger im letzten Jahr im Einsatz. Stadtbeigeordneter Wolfgang Imbsweiler freute sich, dass die Nachwuchsarbeit im Löschbezirk Oberbexbach sehr gut funktioniere. „70 Prozent der aktiven Mitglieder haben bei der Jugendwehr angefangen. Darauf kann man mehr als stolz sein.“ In Sachen künftige Investitionen für die Löschbezirke der Stadt Bexbach müsse man die Kräfte bündeln. So zum Beispiel beim möglichen Bau eines neuen Feuerwehrhauses von Höchen. Imbsweiler: „Die Zusammenarbeit unter den Löschbezirken ist in Ordnung. Aber es spricht nichts dagegen, wenn zum Beispiel der Löschbezirk Frankenholz das mögliche neue Feuerwehrhaus von Höchen mitbenutzt.“



Manfred Rippel, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Saarpfalz, zeichnete im Verlauf der Jahreshauptversammlung Löschbezirksführer Manfred Metzinger für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Bronze aus. „Für mich ist es eine große Ehre diese Auszeichnung zu erhalten, aber ich nehme sie stellvertretend für meine Mannschaft entgegen“, bedankte sich Metzinger besonders für die Kameradschaft und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Löschbezirk von Oberbexbach.

Zahlreiche Feuerwehrleute wurden für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Oberfeuerwehrmann Jonas Groß, Feuerwehrmann Leon Messerle und Löschmeister Alfons Müller erhielten eine Urkunde für zehnjährige Mitgliedschaft. Seit 30 Jahren gehören Hauptfeuerwehrfrau Alexandra Fuck und Oberlöschmeister Patric Messerle dem Löschbezirk von Oberbexbach an. Für 40 Jahre Treue wurde Oberbrandmeister Werner Johann geehrt. Seit 50 Jahren ist Hauptfeuerwehrmann Patrick Bemrah dabei. Löschmeister Werner Stein ist sogar seit 60 Jahren Mitglied.

Ihre Beförderungsurkunde zur Feuerwehrfrau beziehungsweise Feuerwehrmann erhielten die Feuerwehranwärter Alina Löhfelm, Josephine Weber, Johannes Hach und Sacha Schoepe. Die Feuerwehrmänner Alexander Müller und Jürgen Oellers wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Löschmeister Alfons Müller ist nun Oberlöschmeister. Oberlöschmeister Heinz Jung erhielt die Beförderungsurkunde zum Brandmeister.