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Bexbacher Waldorfschule wertet das Außengelände auf

Bexbach. Die Waldorfschule Bexbach erneuert derzeit das Außengelände. Jüngst wurde ein neuer Zaun, der das Gelände des Kindergartens und der Krippe umgibt, errichtet. Eltern der Kinder gestalteten den Zaun und bauten ihn auf. red

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus - im Falle des Jubiläums der Waldorfschule Bexbach haben diese besonders hübsche Formen: Pilzhüte und Schlossmauern, Äpfel und Schiffe, Fabelwesen und und und. Die Rede ist vom nagelneuen Zaun, der das Gelände des Kindergartens und der angebauten Kinderkrippe umgibt. Das Besondere daran: Er wurde komplett von Eltern der hier betreuten Mädchen und Jungen gestaltet und aufgebaut, heißt es in einer Mitteilung der Waldorfschule.

Jedes Elternhaus durfte einige der 340 Lärchenholzbretter mit nach Hause nehmen und dort ganz nach eigenem Geschmack gestalten. In mehreren Samstagsaktionen wurden die Fundamente für den Zaun gegossen, Pfosten gesetzt und die Latten montiert. Stück für Stück entstand so ein 110 Meter langes Gesamtkunstwerk mit Symbolcharakter.

Der Zaun ist nur einer von vielen Puzzlesteinen der Aktion "Aufwind". Gestartet im vergangenen Herbst, steht laut Koordinator Joachim Karsten das gesamte Außengelände der Waldorfschule, immerhin eine Fläche von 20 000 Quadratmetern, auf dem Prüfstand.

Ob Schulhof, Maschinenschuppen, Fahrradabstellplatz, Rennbahn oder Spielhügel, überall stellt sich die Frage: Was muss erneuert, was muss ganz neu angelegt werden? Beispiel Schaukelplatz: das Gerüst der beliebten Sechser-Schaukel, angelegt in Wabenform, ist so morsch, dass Reparieren nicht mehr in Frage kommt. "Die Schaukel wird komplett neu gebaut und in dem Zuge das Fallschutzgelände vergrößert", informiert Karsten. Zuständig dafür und für die Neuanlage des Steinlabyrinths sind die Siebtklässler und ihre Eltern. Jede Klassenstufe übernimmt einen Bereich.