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Bexbach bekommt neue Sporthalle

 Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer überreichte den Scheck in Millionenhöhe an Bürgermeister Thomas Leis (SPD, rechts). Der SPD-Fraktionschef im Landtag, Stefan Pauluhn, und der Bundestagsabgeordnete Alexander Funk (CDU, von links) freuten sich mit. Foto: Jörg Jacobi
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer überreichte den Scheck in Millionenhöhe an Bürgermeister Thomas Leis (SPD, rechts). Der SPD-Fraktionschef im Landtag, Stefan Pauluhn, und der Bundestagsabgeordnete Alexander Funk (CDU, von links) freuten sich mit. Foto: Jörg Jacobi FOTO: Jörg Jacobi
Bexbach. 4,58 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Die Höcherberghallen werden abgerissen. voj

Eine dicke Überraschung hatte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwochabend für die Bexbacher im Gepäck. Zur Meisterehrung der Sportler am Höcherberg brachte sie einen Scheck in Höhe von 4,58 Millionen Euro mit, den sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Pauluhn, und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Funk (CDU) an den Bexbacher Bürgermeister Thomas Leis (SPD) überreichte. Das Geld soll für den Bau einer neuen Kultur- und Sporthalle verwendet werden, die voraussichtlich auf dem Parkplatz der Höcherberghallen entstehen wird. Diese Mitteilung sorgte für einen Sonderapplaus der anwesenden Sportler.

Bürgermeister Leis hatte gemeinsam mit Alexander Funk in Gesprächen die Landesregierung von dem Vorhaben überzeugt. Hintergrund ist: Die Höcherberghallen, die inzwischen vier Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sind in die Jahre gekommen. Der Sanierungsbedarf ist immens. Notwendige Reparaturen, Sicherheitsbestimmungen und die energetische Sanierung würden allein fünf Millionen verschlingen, so der Bürgermeister. Eine neue Halle auf einer Fläche von etwa 2500 bis 3000 Quadratmetern sei günstiger und könnte zudem die Betriebskosten jährlich um 400 000 Euro senken. "Die neue Halle wird somit den städtischen Haushalt deutlich entlasten", sagte Thomas Leis.

Die Höcherberghallen sollen bis zur Einweihung der neuen Halle bestehen bleiben. Anschließend werden sie abgerissen. Sportliche und kulturelle Veranstaltungen können bis dahin weiter hier stattfinden. In der Stadt Bexbach wird seit Jahren über den Problemfall Höcherberghallen diskutiert. Alle Parteien waren sich sicher, dass die Stadt einen solchen Treffpunkt dringend benötigt. Nur wusste niemand so recht, woher das Geld für eine umfassende und notwendige Sanierung kommen soll. Jetzt also der Neustart.