| 22:49 Uhr

Gefährliches Badevergnügen
Badendes Ehepaar im Rhein löst Großeinsatz aus

Kaub. Ein Ehepaar hat mit einem Badeausflug in den Rhein einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Beide wollten am Dienstag am Kauber Werth (Rhein-Lahn-Kreis), einer kleinen Insel im Rhein, mit Schwimmnudeln baden gehen.

Eine Frau, die beide vom Ufer her sah, konnte sie nach kurzer Zeit nicht mehr entdecken und alarmierte die Rettungskräfte, wie die Polizei gestern mitteilte. Polizeibeamte, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Hubschrauber von Polizei und ADAC waren daraufhin im Einsatz, um nach dem Mann und der Frau zu suchen. Das ältere Paar ließ sich jedoch mit der Strömung treiben und stieg bei der Stadt Kaub unbeschadet aus dem Rhein.

„Wahrscheinlich wollte sich das Ehepaar nur erfrischen“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Er warnte davor, im Rhein baden zu gehen. „Generell ist es lebensbedrohlich, im Rhein zu schwimmen.“ Das Ehepaar habe Glück gehabt, weil die Strömung dort nicht sehr groß sei.

In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Todesfälle beim Baden im Rhein gegeben. Zuletzt waren am Wochenende zwei 9 und 13 Jahre alte Mädchen tot geborgen worden.