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Antisemitismus-Vorwürfe
Heftige Proteste gegen Auftritt von Rapper „Kollegah“

 Dem Rapper „Kollegah“ werden unter anderem Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit vorgeworfen.
Dem Rapper „Kollegah“ werden unter anderem Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit vorgeworfen. FOTO: dpa / Matthias Balk
Saarbrücken. Der geplante Auftritt des umstrittenen Rappers „Kollegah“ in Saarbrücken schlägt hohe Wellen: Neben den Grünen ist unter anderem auch die jüdische Gemeinde empört über das Konzert am 11. Dezember in der Garage. SZ

„Für Musiker, die Antisemitismus, Homophobie und Gewalt schüren, darf es keine Bühne geben, auch nicht in Saarbrücken“, sagte Richard Bermann, Vorsitzender der Synagogengemeinde Saar. Er bezeichnete „Kollegah“ (bürgerlicher Name: Felix Blume) aufgrund seiner Texte als „geistigen Brandstifter“. Christa Jenal, Lehrerin und langjährige Vorkämpferin gegen Gewaltverherrlichung in der Musikkultur, fordert sogar ein städtisches Auftrittsverbot für den Rapper.