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Nervenkrankheit ALS
ALS betrifft vor allem Menschen jenseits der 50

Saarbrücken. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine Erkrankung des Nervensystems, deren Ursache bisher weitgehend unbekannt ist. Daher gibt es auch keine Möglichkeit, die Krankheit – innerhalb der Neurologie eine der schwersten überhaupt – zu heilen oder zum Stillstand zu bringen.

Pro Jahr erkranken nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke etwa ein bis zwei von 100 000 Menschen an ALS.

Betroffen sind meistens, aber nicht nur, Menschen, die älter als 50 Jahre sind. In Deutschland gibt es schätzungsweise 6000 bis 8000 Erkrankte. Die Lebenserwartung ist verkürzt. Die Erkrankung führt zu Muskelzuckungen, Muskelschwund, Muskelschwäche und Lähmungen, zum Beispiel an Armen, Beinen, Rumpf, Gesicht und auch in der Atemmuskulatur. Ein Tod durch Atemversagen kann eintreten. Auch die Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur kann betroffen sein. Schlussendlich erschlaffen nach und nach alle willkürlich gesteuerten Muskeln.

Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke: www.dgm.org
ALS-mobil: www.als-mobil.de