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| 14:37 Uhr

Mit Brandversicherungen für Gebäude fing vor über 200 Jahren alles an
Versicherungskammer Bayern in Zweibrücken

 Daniela Reisel, Geschäftsstellenleiterin für Zweibrücken und Kaiserslautern.
Daniela Reisel, Geschäftsstellenleiterin für Zweibrücken und Kaiserslautern. FOTO: S. Lilischkis
Zweibrücken. Es war König Max I. von Bayern, der 1811 die damalige „Königliche Brandversicherungs-Kammer“ ins Leben rief.

Heute, nach der Namensänderung in Versicherungskammer, gehört der Konzern zu den zehn größten Versicherern Deutschlands. Eine Zahl macht es deutlich: 22,7 Millionen Euro an Versicherungsleistungen werden von ihm ausgezahlt – jeden Tag.

Versicherer für Gebäude

In Bayern und der Pfalz ist der Konzern unter dem Markennamen Versicherungskammer Bayern aktiv und Marktführer mit einem Kundenanteil von rund 34 Prozent. Mit Brandversicherungen für Gebäude fing es vor über 200 Jahren an und dieses Erbe ist auch heute noch spürbar. „Gerade ältere Kunden verbinden die Gebäudeversicherung direkt mit der Versicherungskammer Bayern“, erzählt Daniela Reisel, Geschäftsstellenleiterin für Zweibrücken und Kaiserslautern. „Das stammt noch aus den Zeiten, als wir das Monopol für Brandversicherungen hatten.“ Aber auch nach 1995, dem Jahr, als das Monopol fiel, blieben die Kunden dem Unternehmen treu. „Was viele nicht wissen: Eine Gebäudeversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben“, erklärt Reisel. „Es sind die Banken, die bei einer Finanzierung auf eine Versicherung bestehen.“ Und so gibt es wahrscheinlich nur sehr wenige Hausbesitzer, die keine Versicherung haben.

 Versicherungskammer Bayern in Zweibrücken
Versicherungskammer Bayern in Zweibrücken FOTO: S. Lilischkis

Dennoch ist nicht jeder ausreichend versichert. Aufgrund des Klimawandels hat die Anzahl der Extremwetterereignisse zugenommen. In unserer Region sind hauptsächlich Starkregen und Überschwemmungen gefährlich, die lokal und abseits von Flussläufen auftreten können. Viele Menschen haben aber Verträge, in denen diese Elementarschäden, also Schäden durch Unwetter, nicht versichert sind. „Das kann dann richtig viel Geld kosten. Deshalb sollten Hausbesitzer ihre bestehenden Verträge genau prüfen, ob eine Versicherung gegen Elementarschäden darin enthalten ist. Für den Hausrat ist dieser Schutz ebenso unerlässlich. Auch Mieter sollten deshalb in ihren Versicherungsunterlagen nachschauen.“

Ein weiterer Punkt, bei dem sich das Versicherungsgeschäft gegenüber früheren Zeiten wandelt, ist das Thema Pflege. Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht in den seltensten Fällen aus. Und wer will im Alter schon sein Haus verkaufen müssen, um die Pflege bezahlen zu können? Hier empfiehlt Daniela Reisel vor allem jungen Leuten vorzusorgen, denn je eher man eine private Pflegezusatzversicherung abschließt, umso geringer sind die Beiträge. Neben einer Pflegezusatzversicherung und der Elementarschadensversicherung sieht Reisel auch die Haftpflichtversicherung als unabdingbar an. Die sollte jeder haben, zumal die Beiträge dafür wirklich überschaubar sind und sie vor Ansprüchen Dritter schützt. Eine Rechtsschutzversicherung hält sie für sinnvoll, gerade beim Verkehrsrecht können sonst unliebsame Überraschungen lauern. 2011 ist Daniela Reisel mit ihren Mitarbeitern in das neue Firmengebäude direkt am Hallplatz gezogen. Obwohl die Geschäftsstelle direkt in der Stadt liegt, kommen immer weniger Kunden persönlich vorbei.

Beratung bei den Kunden zu Hause

„Früher sind die Leute zur Versicherung gegangen, wie zum Amt“, erinnert sich Daniela Reisel. „Heute wollen immer mehr Kunden, dass unsere Mitarbeiter zu ihnen nach Hause kommen. Das machen wir gerne, das gehört zu unserem Service. Und für die Älteren, die uns lieber aufsuchen, gibt es weiterhin die Geschäftsstelle.“ Sieben Mitarbeiter unterstützen Reisel in Zweibrücken, weitere sieben sind es in Kaiserslautern. Aber Daniela Reisel würde gerne noch mehr Versicherungsfachkräfte einstellen. Die Konditionen sind sehr gut: „Meine Mitarbeiter sind alle fest angestellt, das ist selten in der Versicherungsbranche", erklärt die Geschäftsstellenleiterin. Was gut für die Mitarbeiter ist, ist noch besser für die Kunden. Denn die Beratung erfolgt nicht provisionsgesteuert. „Mir ist es wichtig zu wissen, was die Kunden wirklich brauchen. Und nur das sollen sie bekommen“, sagt sie. „Das unterscheidet uns von anderen.“

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