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Pflege für Mischhaut
Bei fettiger Haut kommt es auf die richtige Reinigung an

Hambburg. () „Sie neigt zu großen Poren, produziert einen öligen Film besonders an Stirn, Kinn und Nase und wird oft geplagt von Mitessern und Pickeln.“ So beschreibt die Zeitschrift Brigitte die typischen Merkmale von fettiger Haut.

Fettige Haut ist ein kosmetisches Problem, doch gibt es auch eine gute Nachricht für Betroffene: Dieser Hauttyp bekommt aufgrund des schützenden Fettfilms wesentlich später Falten als alle anderen. Zudem enden die Probleme mit Pickeln und Mitessern meist ab dem 30. Lebensjahr. Bis dahin können die Hautunreinheiten mit antibakteriellen und hautberuhigenden Produkten gelindert werden. Zum Beispiel mit einem Sud aus Ringelblumenblüten, der als Kompresse gegen entzündete Pickel wirkt.

Da fettige Haut zu übermäßiger Talgproduktion neigt, sollten sowohl Reinigung als auch Pflege darauf abgestimmt werden. Haut-Experten empfehlen „alles, was eine trockene Haut provoziert“, zum Beispiel Reinigungsschaum oder -gele sowie sanfte mechanische Peelings, die überschüssige Hornzellen abschmirgeln und damit die Ausgänge der Talgdrüsen vor der Verstopfung bewahren sollen.



Tipps für die Pflege fettiger Haut gibt es auch auf der Plattform cosmoty.de. Gründlich, aber sanft solle die Reinigung erfolgen. Empfohlen wird ein mildes, pH-neutrales Waschgel, mit dem das Gesicht morgens und abends gewaschen wird. Dabei sollte das Wasser nur lauwarm sein und die Haut mit einem Handtuch sanft getrocknet werden. Grobes Reiben sollte vermieden werden. Danach folgt das Klären mit einem Gesichtswasser, das bei fettiger Haut Alkohol enthalten darf, da dieser desinfizierend wirkt. Weitere empfohlene Wirkstoffe im Gesichtswasser sind unter anderem Hamamelisextrakt, das die vergrößerten Poren verengt, Vitamin-A, das die Talgproduktion hemmt sowie Allantoin, das hautberuhigend wirkt.

Anschließend eine spezielle fettarme Feuchtigkeitscreme oder Lotion zu verwenden, rät die Online-Plattform beauty-lexikon.com.
„Tagsüber empfiehlt sich eine Feuchtigkeitspflege mit einem Pflegeprodukt vom Typ Öl-in-Wasser.“ Dieses Produkt wirke durch Wasserabgabe kühlend. Ebenso seien fettfreie Gele gut geeignet. Abends könne nach der Reinigung eine leichte Feuchtigkeitscreme oder -lotion aufgetragen werden.

Um die Haut tagsüber von Glanz zu befreien, kann Puder verwendet werden, da er das Fett aufsaugt und einen mattierenden Effekt hat. Alternativen dazu sind eine getönte Tagescreme oder ein ölfreies, mattierendes Make-up.

Auch Hausmittel können bei fettiger Haut für Linderung sorgen. Einige Beispiele dafür sind auf der Webseite beauty-buddy.de zu finden. Unter anderem könne Apfelessig als Reinigungslotion nach der normalen Hautreinigung verwendet werden. Dazu werden einige Tropfen Apfelessig aus biologischem Anbau auf ein Wattepad geträufelt, um damit über die betroffenen Stellen zu streichen. Auch eine Maske aus sieben Esslöffel Heilerde, die in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erhältlich ist, und zwei Esslöffel lauwarmem Wasser kann fettige Haut klären. Ähnliche Effekte haben Teebaumöl und Honig in purer Form sowie Kamille, zum Beispiel als Dampfbad, im Kampf gegen fettige Haut zum Einsatz kommen.