ANZEIGE
| 13:02 Uhr

Bauen & Wohnen
Gut beraten zur perfekten Eingangstüre

FOTO: Pirnar
Zweibrücken. Egal ob Besucher oder Bewohner: Die Eingangstüre fällt an einer Hausfassade als erstes in den Blick

Sie ist jener Teil der Fassade, der besonders markant ist. Wie man den Eingangsbereich gestaltet, hängt vom Platzangebot und vom Budget ab. Doch gerade bei der Eingangstüre zu sparen macht wenig Sinn. Immerhin sollte sie für viele Jahre Einlass zu den eignen vier Wänden gewähren. Zahlreiche Anforderungen stellen Hausbauer heute an eine moderne Eingangstüre: Sie sollte vor Einbrechern schützen, stilvoll aussehen und noch dazu möglichst wenig Wärme an die Außenwelt entweichen lassen.

Mit einer luxuriösen Eingangstüre zum Umweltschutz beitragen

Schon seit einigen Monaten begehren junge Menschen auf: Greta Thunberg hat wie bekannt ist die Initialzündung gesetzt, um ihre Generation für den Klimaschutz zu interessieren. Wie gut ihr das gelungen ist, zeigen ihre zahlreichen Anhänger und neu gegründete Umweltinitiativen. Jeder einzelne kann - auch ohne Freitagsdemonstration - dazu beitragen, die CO2-Emmissionen zu senken. Dazu zählt nicht nur, öfter einmal auf das Auto zu verzichten und kurze Strecken zu Fuß zu gehen. Vielmehr sollte man sich auch beim Hausbau und insbesondere bei der Gestaltung der Fassade Gedanken darüber machen.

Dass auch der Politik Umweltschutz beim Hausbau ein Anliegen ist, zeigt die Energieeinsparverordnung. Sie ist ausgearbeitet worden, um den Energieverlust von Häusern mit verschiedenen Maßnahmen zu senken. Rund ein Fünftel des gesamten Energieverbrauchs wird durch die Heizung und die Aufbereitung von Warmwasser verursacht. Im Durchschnitt entstehen pro Jahr dadurch 49,7kg CO2 pro Quadratmeter. Wer in eine luxuriöse Eingangstüre mit guten Dämmeigenschaften investiert, kann diesen Wert maßgeblich senken. Dafür ist es notwendig, in eine Türe mit einem möglichst niedrigen U-Wert zu investieren. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizienten, der in der Formel W/(m²K) dargestellt wird. Technikfans wissen, dass damit gemeint ist, wie viel Energie in Watt pro Quadratmeter und in welchem Temperaturunterschied in Kelvin verloren geht. Der aktuell zulässige Richtwert für Eingangstüren liegt bei 1,8 W/(m²K).

Energie geht bei Eingangstüren an verschiedenen Stellen verloren, daher kommt es auf hochwertige Verarbeitung der einzelnen Bestandteile an:

Der Rahmen: Wie viel Wärme durch den Rahmen entweicht, hängt unter anderem vom Material ab. Holz punktet von Haus aus mit guten wärmedämmenden Eigenschaften. Das Naturmaterial besteht nämlich aus vielen kleinen Zellen, die mit Luft gefüllt sind. Bei Türen aus Aluminium und Kunststoff müssen diese Kammern erst geschaffen werden. Daher sind im Inneren kleine Bereiche zu finden, die mit Dämmstoff ausgepolstert sind.

Die Dichtungen sind wie der Name schon vermuten lässt bei der Wärmedämmung besonders wichtig. Sie werden zwischen dem Türblatt und dem Rahmen angebracht. Schließt man die Türe, wird die Dichtung leicht gequetscht und verschießt die Teile luftdicht. Dadurch werden Wärmeverluste vermieden.

Besonders schön sehen Eingangstüren mit Glaselementen aus. Doch Glas ist an und für sich ein guter Wärmeleiter, was bedeutet, dass viel Energie verloren geht. Daher sollte man sich aus Klimaschutzgründen für Wärmeschutzverglasungen entscheiden. Bei hochwertigen Modellen besteht das Glas aus drei Schichten, die zum Teil mit Isolierglas gefüllt sind.

Sicherheit als wichtiges Thema

Selbst wenn man schon seit einigen Jahren im Haus oder in der Wohnung lebt, ist es nie zu spät sich über das Thema Sicherheit Gedanken zu machen. Spätestens wenn in der Nachbarschaft eingebrochen wird, fragen sich viele Bewohner wie sicher ihr Eigenheim eigentlich ist. Wer eine neue Eingangstür kaufen möchte, sollte sich nicht nur über das passende Design, sondern auch über den Sicherheitsaspekt Gedanken machen.

Wie gut der Schutz gegen ungebetene Gäste ist, kann man schon beim Kauf einer Eingangstüre feststellen. Die Modelle sind nämlich in sechs Widerstandsklassen eingeteilt. Diese geben an, wie schwierig es die eingebauten Sicherheitsmerkmale Kriminellen machen, sich unbefugten Eintritt zu verschaffen. Die Widerstandsklasse RC1 ist für Eingangstüren nicht geeignet, da sie kaum Schutz bieten. Bei der Klasse RC2 müssen Einbrecher schon mehr als drei Minuten mit Zangen, Keilen und Schraubendrehern werken, um sich Einlass zu verschaffen. Eine Türe der Klasse RC3 muss Einbruchsversuchen mindestens fünf Minuten standhalten. Diese Zeit nehmen sich viele Verbrecher wegen der Angst entdeckt zu werden nicht. Die Klassen RC 4 bis RC 6 zeichnen sich durch besonders guten Einbrecherschutz aus. Sie können zum Teil nur mit schwerem Gerät geöffnet werden. Meistens findet man sie in Gebäuden mit gewerblicher Nutzung.

Türenkauf leicht gemacht

Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch ist das Internet heute eine große Hilfe bei der Wahl der Eingangstüre. Online findet man zahlreiche renommierte Hersteller, die sich auf luxuriöse Eingangstüren aus verschiedenen Materialien spezialisiert hat. Dabei kann man sich unabhängig von den Öffnungszeiten der Geschäfte und Schauräume zu jeder Tageszeit ein Bild von den verfügbaren Materialien machen. Egal ob sich Hausbauer für eine Türe aus Holz, Kunststoff oder Aluminium interessieren, die Auswahl in der virtuellen Welt ist groß.

Dank moderner Medien ist es heute sogar möglich, sich mit einer Fotomontage ein Bild davon zu machen, wie das bevorzugte Modell auf der eigenen Hausfassade aussehen würde. Schließlich ist jedes Haus in einem anderen Stil gestaltet und nicht jede Türe passt dazu. Außerdem haben Interessenten, die gerade erst ein Haus planen, die Möglichkeit, sich im Internet kreative Ideen zu holen. Somit findet jeder garantiert die Eingangstüre, die zum persönlichen Budget und zum Geschmack passt.

Der Pfälzischer Merkur ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.