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PWV Zweibrücken
Die Hahnberghütte steht im Vordergrund

Horst Göpel (links) und Jürgen Grauwickel nehmen Flammkuchen in Empfang, die Kerstin Nikolaus (links) und Marion Ernst frisch gebacken haben.
Horst Göpel (links) und Jürgen Grauwickel nehmen Flammkuchen in Empfang, die Kerstin Nikolaus (links) und Marion Ernst frisch gebacken haben. FOTO: Margarete Lehmann
Zweibrücken. Neue Auflagen im Bereich der Hütte erfordern erhebliche Investitionen für den Pfälzerwald-Verein Zweibrücken. Auch interessante Wanderungen stehen auf dem Programm. Von Peter Fromann

Der Pfälzerwald Verein Zweibrücken (PWV) ist ein selbstständiger Verein mit zirka 260 Mitgliedern und gehört zur großen Pfälzerwald-Vereinsfamilie mit derzeit 235 Ortsgruppen. Gegründet wurde die Ortsgruppe Zweibrücken 1905. Seine Zielsetzungen, laut Präambel: In netter Runde den Alltag vergessen und die Natur genießen. Wegemarkierung, Naturschutz und Pflege der Pfälzer Hüttenkultur gehören ebenfalls zur Aufgabe des Vereines. „Mit der Deutschen Wanderjugend setzen wir uns stark für die Jugendarbeit ein, um auch dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen. Wir setzen uns mit aller Kraft ein, um unseren schönen Pfälzerwald als Erholungsgebiet für alle Mitbürger zu pflegen, zu betreuen und zu erhalten“.

„Aktuell steht unsere Hahnberghütte ganz im Vordergrund“, beteuern der kommissarische Vorsitzende Jürgen Grauwickel und Horst Göpel vom Vorstand. „Am letzten Sonntag war die Hütte bei schönem Wanderwetter wieder geöffnet und wir hatten viele Besucher.“ Draußen vor der Hütte in freier Natur zu sitzen, gern in gemütlicher Runde, erfüllt eigentlich alle Ansprüche, die Naturfreunde an einen Sonntagnachmittag stellen. Wochenends unsichtbar im Hintergrund, laufen die Maßnahmen, um die neuen Brandschutzforderungen bis Oktober zu erfüllen, um die Hütte weiter betreiben zu dürfen.

Sichtbar ist der riesige Wassertank, der demnächst in die Erde versenkt werden muss, um die geforderte Wassermenge Löschwasser im Notfall zur Verfügung zu haben. „Das klappt auf jeden Fall, finanziell unterstützt werden wir vom Bezirksverband der Pfalz, ohne den diese Maßnahme nicht zu stemmen wäre“, wird betont, „wir sind außerdem in der glücklichen Lage, ausreichend ehrenamtliche Helfer in unseren Reihen zu haben, ein paar mehr würden uns natürlich noch gut tun“. Dann folgt, um auch Übernachtungen in der Hütte anbieten zu können, die Errichtung einer Nottreppe außen mit Zugang zu den Schlafräumen im Obergeschoss. So wird die Hütte bald allen Ansprüchen und geforderten Sicherheitsbedürfnissen gerecht.



„Die Hütte wurde durch eine Initiative der Herzog-Wolfgang-Realschule plus und Zuarbeitung des PWV an den Siebenpfeiffer-Wanderweg angeschlossen, der in Zukunft bis zum Hambacher Schloss weiterführen könnte.“

„Die über 100-jährige Tradition des PWV verpflichtet uns, uns für den Weiterbestand der Hahnberghütte in dieser Breite voll einzusetzen“, betonen die „Macher“. Die Hütte ist zurzeit alle 14 Tage (an ungeraden Wochenenden) geöffnet: Im September jeweils am 16. und 30.

Der Jahreswanderplan liegt vor. So geht es im Rahmen der Programmwanderungen am 23. September nach Otterberg und am 21. Oktober zum Kastanienfest nach Dörrenbach. Die nächste Seniorenwanderung führt am 12. September zum Gollenstein und am 17. Oktober rund um den Beedener Weiher. Wer die Weite sucht, kann am 22. September einen Marathon auf dem Felsenwanderweg in Rodalben laufen. Eine Jedermannswanderung „Regionen der Pfalz“, ebenfalls am 22. September, erschließt den Ordenswald in der Vorderpfalz. Es wird auch wieder eine Nikolauswanderung geben, natürlich mit dem Nikolaus an der Hahnberghütte, der Zeitpunkt dazu steht noch nicht fest.

Weitere Infos unter Telefon (0 63 32) 4 64 25.