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Köln
NeueTechnik soll Tätowierungen schonend entfernen

Köln. (np) Jeder vierte Deutsche hat nach Angaben des Statistischen Bundesamts ein Tattoo, jeder Vierte davon hat das schon bereut. Es gibt Verfahren, um den ungeliebten Körperschmuck zu entfernen.

Doch die sind schmerzhaft – auch für den Geldbeutel. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Köln entwickeln nun mit der Uniklinik Essen ein neues Verfahren, das zumindest eine schonendere Behandlung ermöglichen soll.

Dafür soll eine Kombination aus Laser und Ultraschall sorgen, erklärt Professor Axel Wellendorf. Der Ultraschall solle das Gewebe auflockern, damit sich Farbpigmente leichter lösen und besser zerkleinert werden, sagt Wellendorf. Durch den Ultraschall werde auch der Transport von Lymphflüssigkeit vorangetrieben und die Aktivität der Zellen gesteigert. Die Forscher wollen so die Zahl der Behandlungen und die Stärke der Laser-Impulse reduzieren. Die Tattoo-Entfernung sei dann weniger schmerzhaft und die Heilung der Haut werde beschleunigt.