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Kostenrahmen eingehalten
Schulsporthalle erstrahlt in neuem Glanz

Auch die Schüler hatten bei der Eröffnungszeremonie eine tragende Rolle.
Auch die Schüler hatten bei der Eröffnungszeremonie eine tragende Rolle. FOTO: Norbert Schwarz
Bechhofen. Lichtdurchflutet, mit gelenkschonendem Boden: So präsentierte sich bei der Eröffnungs­feier die neue Bechhofer Sporthalle.

1,1 Millionen Euro investierte die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land in die Komplett-Sanierung der Sporthalle der Grundschule Bechhofen. Am Freiotagvormittag wurde nun in Gegenwart zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen die zuständige Regierungsschulrätin Ina Schatzmann-Hinkel und der Erste Kreisbeigeordnete Peter Spitzer, nach längerer Bauzeit die Halle offiziell wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Die komplett sanierte Sporthalle ist ein Blickfang, wie man am Freitag schon beim Betreten der neuen Sporthalle sah. Lichtdurchflutet, heller, gelenkschonender Sportboden, der im Gästeteil mit schonendem Bodenvlies abgedeckt war. Dass hier das Sporttreiben einfach Spaß machen muss, wird später bei der Feierstunde mehr als einmal zum Ausdruck gebracht. Mehr als 20 tanzendende, hüpfende, springende Grundschüler besorgen das auf ihre Art, unbekümmert und voller Überzeugung: Mach den ersten Schritt, mach dich fit, zeige Regung, mach Bewegung, hieß es.

Die Zeit des Wartens sei jetzt vorbei, die während der Amtszeit des ersten Verbandsbürgermeister Karl Glahn errichtete Sporthalle nun generalsaniert. Der neue Außenanstrich werde noch in den kommenden Herbsttagen folgen, sagte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker. Die Freude über das gelungene Sanierungswerk stand ihm regelrecht ins Gesicht geschrieben. Zumal das planende und bauleitende Architekturbüro Alexander Blanz und Kollegen aus Landstuhl den Kostenrahmen einhielt (wie schon bei der Sporthallensanierung in Hornbach). Wie Gundacker berichtete, seien sogar 25 000 Euro weniger ausgegeben worden.



Jeder Euro sei bei der Hallenerneuerung gut angelegt, betonte Gundacker, der im Sanierungswerk auch einen wesentlichen Beitrag für die Infrastruktur Bechhofens sieht, denn die Sporthalle steht auch den sporttreibenden Vereinen zur Verfügung.

Ein Gedanke, den auch Ortsbürgermeister Paul Sefrin aufgriff und meinte: Hauptsache sei, dass die Sporthalle nun wieder zur vollen Nutzung zur Verfügung stehe. In der Sanierungsphase habe der örtlichen Infrastruktur, Sefrin verglich diese mit einem facettenreichen Puzzlebild, ein wichtiger Teil gefehlt. Die dörfliche Bevölkerung sei deshalb froh, dass nun wieder von Jung und Alt, Groß und Klein in der Halle sportliche Betätigung, Sport betrieben werden kann.

Ehe der aus Contwig stammende Architekt Alexander Blanz, dem Dorf der Maurer und Gipser, wie Blanz nicht ohne Stolz erinnerte, den symbolischen Schlüssel übergab, nutzte der Architekt die Feierstunde, um detailliert auf das Spannungsfeld einzugehen, welches sich gerade bei einer Sanierung eines Zweckbaues dem Planer, dem Hausherrn wie auch den Handwerkern offenbare. Dabei sei es nicht immer einfach, die bautechnischen Standards der Gegenwart mit der vorhandenen Bausubstanz im gesteckten Kostenrahmen in Einklang zu bringen. Viele aber hätten mitgeholfen dass das jetzt auch in Bechhofen bei der Sporthallensanierung wieder gelingen konnte. Der bauliche Brandschutz sei auch hier wie so oft eine sehr spannungsvolle Aufgabe gewesen. Aber, ein Stück Baukultur sei mit dem heutigen Festtag wieder voll nutzbar, stellte Alexander Blanz hochzufrieden fest.

Schulleiterin Susanne Euschen sprach Dankesworte, das Warten habe sich gelohnt und für die Eltern hatte sich nochmals ein Dankeswort dafür übrig, dass es in der Vergangenheit mit dem auch in einer Grundschule wichtigen Fach Sport Probleme gab. Wie begeistert die Kinder die neue Halle „vereinnahmten“, das demonstrierten sie an sehr ansprechenden tanzenden und turnerischen Beiträgen welche die Schulleiterin treffend mit drei Worten skizzierte: Ihr wart spitze!