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Neubaugebiet in Martinshöhe steht in den Startlöchern

 Im Anschluss an die jetzige Dorfbebauung soll sich das neue Baugebiet von Martinshöhe erstrecken. Der Teilbereich auf der linken Bildhälfte wird als erstes bebaut. Später kommt die recht Straßenseite hinzu. Dann wird auch der Kreisel gebaut werden.
Im Anschluss an die jetzige Dorfbebauung soll sich das neue Baugebiet von Martinshöhe erstrecken. Der Teilbereich auf der linken Bildhälfte wird als erstes bebaut. Später kommt die recht Straßenseite hinzu. Dann wird auch der Kreisel gebaut werden. FOTO: Norbert Schwarz
Bei der „Rennwiese“ in Martinshöhe werden im ersten Abschnitt 22 neue Bauplätze erschlossen.

Endlich ist es soweit: Der Bebauungsplan für das künftige Neubaugebiet der Ortsgemeinde Martinshöhe bei der „Rennwiese“ liegt zur Einsicht bei der Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau Einsichtnahme offen. Anregungen und Bedenken können vorgetragen werden. Das Anhören der Träger öffentlicher Belange, es sind viele Behörden und Verbände, haben gleichfalls die Unterlagen zur Stellungnahme bekommen. Schnellstmöglich soll der B-Plan Rechtskraft erlangen. Dann wird die Ortsgemeinde den Flächenerwerb tätigen.

Auf einer Fläche von fast 30 000 Quadratmetern wird Bauland geschaffen. Zwei Fliegen sollen zudem mit einer Klappe geschlagen werden. Statt der bekannten Kreuzung in Richtung Landstuhl wird es dort einen Kreisel geben. Mit ihm wird der nicht ungefährliche Einmündungsbereich der Landstraße 466 (aus Richtung Schmitshausen kommend) in die Landstraße 466 entschärft. Planungsrecht wird jetzt mit dem Bebauungsplan geschaffen. Der Kreiselbau erfolgt später als Gemeinschaftsaufgabe von Land und Ortskommune.

22 Bauplätze werden im ersten Bauabschnitt erschlossen. Die WVE aus Kaiserslautern tritt als Erschließungsträgerin auf. Was die Größe der Baugrundstücke angeht, ist man vom großen Zuschnitt längst abgekommen, stellt Hans-Werner Schlunz, bei dem die Planungsfäden zusammenlaufen, fest. 565 Quadratmeter groß sollen die Grundstücke werden, natürlich ist die Ortsgemeinde bemüht, den Wünschen der künftigen Bauherrn Rechnung zu tragen. Die Frage der Ableitung des Niederschlagswassers ist lange Gesprächsthema und Hemmschuh gewesen. Doch auch dieser Punkt ist inzwischen abgehakt. Auf der Fläche von 2000 Quadratmetern lässt sich ein 700 Kubikmeter großes Rückhaltebecken realisieren. Der zweite Bauabschnitt könnte nachfolgend Realität werden. Neun Bauplätze sind dort möglich. Festpreise wird die WVE laut Schneider mit den künftigen Grundstückseigentümern vereinbaren.⇥nos