| 22:01 Uhr

Simone Lange
Nahles-Rivalin plant Entschuldigung für Agenda 2010

Flensburg. Im Fall ihrer Wahl zur SPD-Chefin will die Herausforderin von Andrea Nahles, Simone Lange, einen sozialpolitischen Kurswechsel der Partei anstoßen. Sie wolle auch für eine Reform der Sozialgesetzgebung sorgen. Massiv kritisierte die Flensburger Oberbürgermeisterin gestern die zwischen 2003 und 2005 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) durchgesetzte „Agenda 2010“, die statt des geplanten „Förderns und Forderns“ zu einem System des „Forderns und Sanktionierens“ geworden sei. Die Agenda habe vielen Menschen geschadet. „Als Parteivorsitzende werde ich daher für die hier gemachten Fehler bei den Menschen um Entschuldigung bitten“, sagte Lange.

Im Fall ihrer Wahl zur SPD-Chefin will die Herausforderin von Andrea Nahles, Simone Lange, einen sozialpolitischen Kurswechsel der Partei anstoßen. Sie wolle auch für eine Reform der Sozialgesetzgebung sorgen. Massiv kritisierte die Flensburger Oberbürgermeisterin gestern die zwischen 2003 und 2005 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) durchgesetzte „Agenda 2010“, die statt des geplanten „Förderns und Forderns“ zu einem System des „Forderns und Sanktionierens“ geworden sei. Die Agenda habe vielen Menschen geschadet. „Als Parteivorsitzende werde ich daher für die hier gemachten Fehler bei den Menschen um Entschuldigung bitten“, sagte Lange.

Die 41-Jährige will gegen die vom Vorstand nominierte Andrea Nahles auf dem SPD-Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden kandidieren. Lange hatte diesen Schritt unter anderem damit begründet, für eine Basiskandidatur werben zu wollen. Neben Lange haben noch weitere SPD-Politiker aus den hinteren Reihen angekündigt, als Gegenkandidaten anzutreten.