| 23:10 Uhr

Konflikt Iran USA
Nach Sanktionen: Iran wirft den USA Eskalation vor

Washington. Nach der Verhängung neuer US-Sanktionen gegen Teheran hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif den USA vorgeworfen, auf Eskalation zu setzen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump habe „illegale Sanktionen“ beschlossen, „um das internationale Klima zu vergiften“, sagte Sarif am Dienstag (Ortszeit) bei den Vereinten Nationen in New York. Der iranische Chefdiplomat kündigte an, bei der Zwischenbilanz zum Atomabkommen mit dem Iran morgen in Wien werde er sich beschweren, dass die USA die Strafmaßnahmen dem Abkommen entgegen nicht aufgehoben hätten. An dem Treffen beteiligen sich auch die vier anderen UN-Vetomächte und Deutschland.

Nach der Verhängung neuer US-Sanktionen gegen Teheran hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif den USA vorgeworfen, auf Eskalation zu setzen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump habe „illegale Sanktionen“ beschlossen, „um das internationale Klima zu vergiften“, sagte Sarif am Dienstag bei den Vereinten Nationen in New York. Der iranische Chefdiplomat kündigte an, bei der Zwischenbilanz zum Atomabkommen mit dem Iran morgen in Wien werde er sich beschweren, dass die USA die Strafmaßnahmen dem Abkommen entgegen nicht aufgehoben hätten. An dem Treffen beteiligen sich auch die vier anderen UN-Vetomächte und Deutschland.

Die Vetomächte und die Bundesrepublik hatten das Atomabkommen mit dem Iran im Juli 2015 geschlossen. Trump hatte es im Wahlkampf als „schlimmsten Deal“, der jemals geschlossen worden sei, gebrandmarkt, und am Montag erneut Sanktionen gegen den Iran verhängt.