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Meckern über Banalitäten

Ärger über Fluglärm

Ja, „brummen wie ein Zahnbohrer“. Ist ja schwer zu ertragen, dennoch bin ich froh, es zu erleben, denn es signalisiert mir: Bald ist er weg  – der Schmerz. So kann man mit vielen Belästigungen umgehen, auch mit dem Lärm der Flugzeuge, der bei militärischen Übungsflügen entsteht. Unsere Sicherheit sollte höher und gewichtiger eingestuft werden. Natürlich muss der Flugplatzbetreiber auch Einnahmen haben um zu überleben, andernfalls hat die Gemeinschaft wieder eine lästige Liegenschaft am Bein, die wiederum Steuergelder beansprucht. Und mich macht es wütend, wenn über solche Banalitäten permanent gemeckert wird. Mich wundert: Warum sind Autofahrer, Fahrradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer unserer Stadt so zurückhaltend, wenn es um den Zustand unserer Straßen geht? Fast die Hälfte unserer innerstädtischen Straßen ist marode. Wir nehmen dies seelenruhig hin. Die Schlaglöcher verursachen nicht nur Lärm, sondern auch enorme Schäden.Wer kümmert sich darum, wer sorgt für Abhilfe? Wenn sich der ADAC und andere Interessensvertreter schon zu wenig damit beschäftigen, sollten die Verkehrsteilnehmer die Sache in die Hand nehmen und mal richtig demonstrieren. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Der jetzige Zustand ist eine Schande für Zweibrücken.

Dieter Ludwig, Zweibrücken