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Einsendeschluss ist der 31. Oktober
Lebensmittel: zu gut für die Tonne

Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln richtet sich die Aktion „Zu gut für die Tonne“.
Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln richtet sich die Aktion „Zu gut für die Tonne“. FOTO: picture alliance / dpa / Oliver Berg
Homburg/Berlin. Bis zum 31. Oktober kann man sich für den Bundespreis bewerben. red

Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Homburg, Markus Uhl (CDU), ruft zur Teilnahme am Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ auf. Unter dem Motto #EinfallGegenAbfall werden Konzepte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln sowie Projekte zur Reduzierung des Abfalls gesucht, hieß es in einer Pressemitteilung weiter.

„Bekanntermaßen werden in Deutschland jedes Jahr rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Davon ist ein großer Teil durchaus vermeidbar. Daher finde ich sehr wichtig, das Ziel der Vereinten Nationen, die Lebensmittelabfälle bis 2030 zu halbieren, durch innovative Ideen zu erreichen“, wirbt Markus Uhl für die Teilnahme am Bundespreis 2019.

Der 2015 initiierte Preis wird in den Kategorien Handel, Gastronomie, Produktion Gesellschaft und Bildung vergeben sowie – erstmals 2019 – auch in der Kategorie Digitalisierung. Zudem werden zwei mit 10 000 beziehungsweise 5000 Euro dotierte Förderpreise vergeben. Mit diesen werden Ideen ausgezeichnet, die noch ganz am Anfang ihrer Umsetzung stehen. Eine Jury unter Vorsitz der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, prämiert die besten Wettbewerbsbeiträge.



Der Preis wird bereits zum vierten Mal vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vergeben. Teilnehmen können Einzelpersonen genauso wie Unternehmen, Verbände, Vereine, Kommunen und Forschungseinrichtungen.

Interessierte können sich für den Preis bewerben unter: www.zugut
fuerdietonne.de/bewerbung/. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2018. Auf der Seite gibt es zudem weitere Infos.