| 22:22 Uhr

Glosse
Plätzchen-Intervallfasten

Der Advent stellt den Körper vor Herausforderungen. Vor allem vor die, dass er hinterher noch in seine Kleidung passen soll. Aber wo Kalorien sind, wächst auch der Rettungsring. Von Pia Rolfs

Und zwar nicht nur der um die Hüften.

Denn wenn das so angesagte Intervallfasten weiterentwickelt wird, landet es automatisch beim Plätzchen-Intervallfasten. Schließlich bedeutet Intervallfasten, für eine Dauer von 16 Stunden nichts zu essen – und dafür den Rest der Zeit ungehemmt zu schlemmen. Ganz ähnlich funktioniert es beim Plätzchen-Intervallfasten.

Viele verzichten nämlich elf Monate total konsequent auf Weihnachtsplätzchen, um sich dann im Advent damit vollzustopfen. Weil die Ess-Phase in diesem Fall nur ein Zwölftel der Zeit und nicht – wie beim normalen Intervallfasten – ein Drittel beträgt, ist Plätzchen-Fasten sogar noch effektiver!



Bestimmt wird schon das Bauchgefühl den meisten nach Weihnachten ganz deutlich sagen: „Ich kann keine Plätzchen mehr sehen!“ Und sollten sie zu diesem Zeitpunkt moppeliger sein als jetzt, spricht das keinesfalls gegen das Plätzchen-Intervallfasten. Denn es bedeutet nur: Sie haben sich im falschen Intervall gewogen.