| 20:11 Uhr

WM-Qualifikation
Lewandowski beendet Polens „unnötigen Nervenkitzel“

Warschau. (sid) Nach kurzem Zittern fährt Rekord-Torjäger Robert Lewandowski mit Polen erstmals zur Fußball-WM. Der Bundesliga-Star von Bayern München erzielte beim turbulenten 4:2 (2:0) am Sonntagabend gegen Montenegro das 3:2 und löste mit den Weiß-Roten das Ticket zur Endrunde 2018 in Russland. Polen war letztmals 2006 in Deutschland bei einer Weltmeisterschaft dabei. Dänemark und Nordirland haben einen Platz in den Playoffs sicher, auf den die Slowakei nach einem spannenden Fernduell mit Schottland noch hofft.

(sid) Nach kurzem Zittern fährt Rekord-Torjäger Robert Lewandowski mit Polen erstmals zur Fußball-WM. Der Bundesliga-Star von Bayern München erzielte beim turbulenten 4:2 (2:0) am Sonntagabend gegen Montenegro das 3:2 und löste mit den Weiß-Roten das Ticket zur Endrunde 2018 in Russland. Polen war letztmals 2006 in Deutschland bei einer Weltmeisterschaft dabei. Dänemark und Nordirland haben einen Platz in den Playoffs sicher, auf den die Slowakei nach einem spannenden Fernduell mit Schottland noch hofft.

Polen führte in Warschau schon früh, kassierte dann in fünf Minuten zwei Tore und siegte letztendlich dank Lewandowski (85.) und eines Eigentors von Filip Stojkovic (87.). Lewandowski, der geistesgegenwärtig einen schweren Patzer der Montenegriner nutzte, hat in der Qualifikation nun schon 16 Tore in zehn Spielen erzielt und kann somit wohl nur noch von Portugals Weltfußballer Cristiano Ronaldo (15/9) übertroffen werden. „Der Nervenkitzel zum Schluss war unnötig“, meinte der Bayern-Torjäger. Trotz des Sieges gebe es am Spiel der Polen noch viel zu verbessern: „Wir haben Potenzial und müssen es nutzen.“

Das Ergebnis bedeutete auch: Dänemark schafft es diesmal in die Play-offs. Dem Europameister von 1992 reichte gegen Rumänien ein Elfmeter-Tor von Christian Eriksen zum 1:1 (0:0). Die Slowakei verdrängte durch ein 3:0 gegen Malta am letzten Spieltag noch Schottland von Rang zwei. Die Slowaken müssen nun hoffen, nach Abschluss aller Gruppen zu den acht besten Zweiten zu gehören, um an den Playoffs (9./14. November) teilzunehmen. Die Schotten standen in Ljubljana unter Siegzwang und hielten beim 2:2 dem Druck nicht stand.