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Landesliga West
Landesliga West: VBZ-Ixheim erwartet schweren Brocken

Nur Außenseiter ist die SG VBZ/Ixheim (gelb) am Sonntag gegen den Zweiten Meisenheim.
Nur Außenseiter ist die SG VBZ/Ixheim (gelb) am Sonntag gegen den Zweiten Meisenheim. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Landesliga West. Zweibrücker erwarten am Sonntag den Zweiten Meisenheim. Spitzenreiter TSC tritt in Hohenecken an. Von Fritz Schäfer

„Meisenheim ist seit Jahren eine Topmannschaft der Liga“, zollt das Vorstandsmitglied der VB Zweibrücken, Pascal Dahler, Respekt vor dem Gegner der SG VBZ-Ixheim. Am Sonntag, 15 Uhr, ist der Tabellenzweite zu Gast auf dem Kunstrasen an der Ixheimer Römerstraße. Schon in den letzten Jahren hätten die VBZ schwer zu kämpfen gehabt gegen Meisenheim. „Das wird am Sonntag auch nicht anders.“

Meisenheim hat die bisherigen vier Saisonspiele alle gewonnen. „In einem solchen Spiel muss man dann vielleicht auch mal mit einem Punkt zufrieden sein“, meint Dahler. Das bedeute aber nicht, dass die SG VBZ-Ixheim die Zähler kampflos herschenken wird. „Man kann auch Punkte holen, die man vorher nicht auf der Rechnung hatte.“ Zumal die SG bereits viele Punkte liegen gelassen hat. An der schwierigen personellen Situation ändere sich vorerst nichts, bedauert Dahler. Vor allem die Ausfälle von Luca Genova und Sebastian Meil in der Offensive seien nicht zu kompensieren.

„Hohenecken steht schlechter als viele gedacht haben“, meint der Sprecher des TSC Zweibrücken, Stephan Heidenreich. Vermutlich auch die Hohenecker selbst. Deshalb rechnet Heidenreich am Sonntag, 15 Uhr, mit einem engagierten Gegner. „Die werden sich sicher nicht verstecken und auf Sieg spielen.“ Bei den meisten anderen Spielen hat es der TSC mit defensiv agierenden Gegner zu tun. So auch am Sonntag beim 2:1-Sieg gegen Hoppstädten. „Das war schwieriger als erwartet.“



Wie schon in den vergangenen Partien fehlen zwei, drei Spieler aus dem Kader. „Aber die notwendigen Umstellungen haben bisher fast immer funktioniert. Nur in Kirn nicht“, betont Heidenreich. Der TSC strebe an, drei Punkte aus Hohenecken mitzubringen. „Unsere Mannschaft kann nicht verhalten spielen. Die wollen nach vorne spielen.“ In den Auswärtsspielen in Fehrbach (3:1) und Reichenbach (1:0) habe das auch funktioniert.