| 20:23 Uhr

Fußball-Bundesliga
Korkut hat die Stimmung beim VfB komplett gedreht

Stuttgart. Der erste Arbeitstag von Tayfun Korkut war still. Kein Applaus, keine Pfiffe – die Fans des VfB Stuttgart beäugten den Nachfolger des beliebten Trainers Hannes Wolf vor knapp sieben Wochen mit viel Distanz. Nach vier Siegen in sechs Spielen ohne eine Niederlage dreht sich die Stimmung. Bei einem siebten Streich unter Korkuts Anleitung kann der Vorsprung auf den Relegationsplatz nach dem heutigen Derby beim SC Freiburg (20.30 Uhr) zumindest über Nacht auf zwölf Punkte anwachsen. Es wäre eine Vorentscheidung im Abstiegskampf der Bundesliga.

Der erste Arbeitstag von Tayfun Korkut war still. Kein Applaus, keine Pfiffe – die Fans des VfB Stuttgart beäugten den Nachfolger des beliebten Trainers Hannes Wolf vor knapp sieben Wochen mit viel Distanz. Nach vier Siegen in sechs Spielen ohne eine Niederlage dreht sich die Stimmung. Bei einem siebten Streich unter Korkuts Anleitung kann der Vorsprung auf den Relegationsplatz nach dem heutigen Derby beim SC Freiburg (20.30 Uhr) zumindest über Nacht auf zwölf Punkte anwachsen. Es wäre eine Vorentscheidung im Abstiegskampf der Bundesliga.

„Die letzten Wochen waren sehr erfreulich. Aber bei uns weiß jeder, dass wir definitiv noch nicht gesichert sind“, sagte Sportvorstand Michael Reschke: „Vier oder fünf Punkte brauchen wir noch, um der Relegation zu entgehen.“ Den größten Anteil an der Situation hat Korkut, bei dessen Ankunft die „Stuttgarter Zeitung“ einen „Tayfun der Empörung“ ausgemacht hatte. Zu schlecht war sein Punkteschnitt bei den Stationen in Hannover, Kaiserslautern und Leverkusen. Doch der 43-Jährige hat den VfB stabilisiert.