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Virtuelle Währungen
Kontrolle ist besser

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Bitcoin und Co. sind kein Spielgeld. In der noch kurzen Geschichte der virtuellen Währungen gibt es Erfolgs-Storys, aber auch Abstürze, die reales Vermögen vernichten. Von Detlef Drewes

Nach Kontrolle zu rufen, heißt nicht, Kryptowährungen zu verbieten oder ihre Chancen etwa für die Finanzierung von Start-ups zu übersehen. Dennoch bleibt es richtig, Bitcoin und Co. den gleichen Regeln zu unterwerfen, die schon für alle anderen Instrumente des Geldmarktes gelten. Bisher greifen weder Nationalstaaten noch die EU und die G20-Länder ein, weil sie Kryptowährungen für zu unbedeutend halten. Doch das Handelsvolumen steigt, und die Gefahren durch Missbrauch sind groß.