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Kommentar
Neuer Anstrich, alte Probleme

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts zu werden, ist das bescheidene Ziel der Bahn. Passagierzahlen verdoppeln, mehr Züge, mehr Strecken und das dank staatlicher Subvention, die komplett den Kunden zugute kommen soll, auch noch günstiger. Von Nina Drokur

Dieses Pensum muss die Bahn aber erstmal bewältigen können. Zum jetzigen Zeitpunkt sprechen die Anzahl an Zugausfällen, Lokführermangel und die Verspätungsbilanz deutlich dagegen. Hinzu kommt, dass insbesondere die kurzfristig gebuchten Tickets, bei denen es keinen Sparpreis gibt, so absurd teuer sind, dass eine reduzierte Mehrwertsteuer vermutlich kaum ins Gewicht fällt. Diese Probleme kann die Bahn auch mit grüner Farbe nicht übermalen.