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Krankenkassen
Kassen bewilligen häufiger eine Cannabis-Therapie

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen bewilligen offenbar immer häufiger eine Cannabis-Therapie. So hat die Barmer als zweitgrößte gesetzliche Kasse in den ersten neun Monaten seit der Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke etwa zwei Drittel der Anträge auf Kostenübernahme bewilligt, wie die Krankenkasse gestern in Berlin mitteilte.

Gestellt wurden knapp 2900 Anträge, davon wurden 1730 Anträge bewilligt. Die Ablehnungsrate sei damit geringer, als erste Zahlen aus dem Sommer vermuten ließen, berichtete die „Berliner Zeitung“ Damals habe es geheißen, die Kassen hätten bis zu zwei Drittel der Anträge negativ beschieden.