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Wirbelsturm
Hurrikan „Irma“ nimmt Kurs auf Festland der USA

Miami. (afp) Nach seinem Zerstörungszug durch die Karibik bedroht Hurrikan „Irma“ das Festland der USA. Die Behörden des Bundesstaats Florida stuften die Lage am Freitag als derart gefährlich ein, dass sie alle 20 Millionen Einwohner zur Vorbereitung auf eine Evakuierung aufriefen. Während auf den verwüsteten karibischen Inseln die Hilfsmaßnahmen anliefen, ging vom erstarkenden Hurrikan „José“ neue Gefahr aus. Floridas Gouverneur Rick Scott richtete eine dramatische Warnung an die Bürger: Die gesamte Bevölkerung von Florida müsse darauf vorbereitet sein, „bald“ ihre Wohngebiete zu verlassen. Auch im weiter nördlich gelegenen US-Bundesstaat Georgia wurde die Evakuierung von Teilen der Küste angeordnet.

(afp/dpa) Nach seinem Zerstörungszug durch die Karibik bedroht Hurrikan „Irma“ das Festland der USA. Die Behörden des Bundesstaats Florida stuften die Lage am Freitag als derart gefährlich ein, dass sie alle 20 Millionen Einwohner zur Vorbereitung auf eine Evakuierung aufriefen. Während auf den verwüsteten karibischen Inseln die Hilfsmaßnahmen anliefen, ging vom erstarkenden Hurrikan „José“ neue Gefahr aus. Floridas Gouverneur Rick Scott richtete eine dramatische Warnung an die Bürger: Die gesamte Bevölkerung von Florida müsse darauf vorbereitet sein, „bald“ ihre Wohngebiete zu verlassen. Auch im weiter nördlich gelegenen US-Bundesstaat Georgia wurde die Evakuierung von Teilen der Küste angeordnet. Die Meteorologen erwarten, dass „Irma“ am Samstag auf die Südküste von Florida auftrifft. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA stufte den über die Karibik hinwegziehenden Wirbelsturm zwar am Freitag auf die zweithöchste Stufe vier herab, nannte ihn aber weiterhin „extrem gefährlich“.

Was der Bevölkerung in Florida möglicherweise noch bevorstand, haben viele Menschen in der Karibik bereits hinter sich. Dort kostete der Hurrikan in der Nacht zu Freitag mindestens 24 Menschen das Leben. „Es ist, als wäre jemand mit einem Rasenmäher vom Himmel über die Insel gegangen“, sagte eine Augenzeugin auf St. Martin dem Rundfunk NOS. „Irma“ verursachte nach Berechnungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in der Karibik Schäden von rund 10 Milliarden Dollar.