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Squash
Hennes ist erneut deutsche Squash-Meisterin

Franziska Hennes aus Homburg ist deutsche Meisterin.
Franziska Hennes aus Homburg ist deutsche Meisterin. FOTO: Paderborner SC
HAMBURG/HOMBURG. Als sie den Matchball verwandelte, ließ Franziska Hennes ihren Gefühlen freien Lauf und ballte laut schreiend mit der linken Hand die Siegerfaust. Wenige Zentimeter daneben war ihrer Vereinskameradin Sina Kandra die große Enttäuschung deutlich anzumerken. Sie hatte alles gegeben, doch ihr fehlte im einem engen und dramatischen Finale auch etwas das nötige Glück. Von Stefan Holzhauser

Als sie den Matchball verwandelte, ließ Franziska Hennes ihren Gefühlen freien Lauf und ballte laut schreiend mit der linken Hand die Siegerfaust. Wenige Zentimeter daneben war ihrer Vereinskameradin Sina Kandra die große Enttäuschung deutlich anzumerken. Sie hatte Alles gegeben, doch ihr fehlte in einem engen und dramatischen Finale auch etwas das nötige Glück.

Die Rede ist von den deutschen Einzelmannschaften im Squash in Hamburg. Dort standen sich die gebürtige Homburgerin Franziska Hennes und ihre Teamkollegin Sina Kandra vom Paderborner Squash-Club im Endspiel gegenüber. Am Ende triumphierte wieder einmal die 25-jährige Hennes, die sich damit bei den nationalen Titelkämpfen bereits zum vierten Mal in die Siegerliste eintragen konnte. Zuvor hatte sie bereits 2013, 2014 und 2017 ganz oben auf dem Siegespodest gestanden.

In Hamburg schloss sich für Hennes quasi ein Kreis. Schließlich gewann sie bereits zum dritten Mal ein Finale einer deutschen Meisterschaft gegen Kandra in fünf Sätzen. Dieses Mal lief es für die gebürtige Saarländerim im ersten Durchgang alles andere als optimal. Dieser Eröffnungssatz ging deutlich mit 11:4 an ihre Mannschaftskameradin. Allerdings kämpfte sich Hennes anschließend ins Match zurück und gewann die beiden nächsten Durchgänge mit 11:7 und 11:8. Kandra konnte noch einmal zurückschlagen und siegte im vierten Satz wiederum deutlich mit 11:5. Und so musste der alles entscheidende fünfte Durchgang die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Hennes behielt dabei die Nerven und gewann mit 11:8. „Es war ein Wechselbad der Gefühle“, erklärte die Siegerin. Zunächst sei ihre Gegnerin im ersten Satz dominant gewesen, ehe sie das Spiel gut in den Griff bekommen habe. Nach dem verlorenen vierten Durchgang stand alles auf Anfang. Als extrem wichtig bezeichnete Hennes dann im fünften Satz ihren Punktgewinn zum 7:6. Dies sei letztlich der Knackpunkt in diesem engen Match gewesen.