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Erklärung Grüne Kirkel
Kirkeler Grüne für eine lokale Vergärungsanlage

Kirkel. In der Diskussion über die Zukunft der Grünschnittanlage in der Gemeinde Kirkel plädieren die Grünen im Gemeinderat für die dezentrale Sammlung in den drei Ortsteilen. Anstatt den Sammelplatz in Limbach für mehr als eine halbe Million Euro zu ertüchtigen, schlagen sie jedoch das Aufstellen von Containern vor. Von red

„Eine riesige Lagerfläche zu betonieren und mit einem Kanal gegen Sickerwasser zu sichern, das wäre eine unzumutbare Belastung für die Steuerzahler“, findet Thomas Grotkamp, der sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung auch klar gegen Gebühren für die Anlieferung von Grünschnitt ausgesprochen hat.

„Da der Grünschnitt künftig nicht mehr vor Ort kompostiert, sondern zur Verwertungsanlage transportiert wird, sind große Lagerkapazitäten gar nicht mehr erforderlich“, ergänzt Fraktionssprecher Axel Leibrock. „Wenn das Schnittgut gleich in Container gefüllt wird, wird ein Arbeitsgang gespart, was zugleich die Kosten senkt“.

Große Sympathie haben die Grünen zudem für die Idee einer lokalen Vergärungsanlage, die der Altstadter Horst Körner ins Gespräch gebracht hatte. „Eine solche Anlage in der Gemeinde passt hervorragend zur grünen Vorstellung einer dezentralen Ver- und Entsorgung und bringt Wertschöpfung“, argumentiert Leibrock. Zugleich fordert er die Verwaltung auf, Gespräche mit den verantwortlichen Stellen zu suchen und auf diese Lösung hinzuwirken.