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Alte Fotos von den Schlossberghöhlen gesucht
Gesucht: Erinnerungen an die Schlossberghöhlen in Homburg

Ein faszinierender Anblick, faszinierende Farben: So sieht es in den Schlossberghöhlen im Jahr 2018 nach der Wiedereröffnung in der vergangenen Woche aus.
Ein faszinierender Anblick, faszinierende Farben: So sieht es in den Schlossberghöhlen im Jahr 2018 nach der Wiedereröffnung in der vergangenen Woche aus. FOTO: Jürgen kruthoff
Homburg. Die Abteilung für Kultur und Tourismus im Rathaus hofft bis Ende August auf viele Bürger, die etwas zu erzählen oder zu zeigen haben. Von red

Seit einigen Tagen sind die Homburger Schlossberghöhlen wieder zu besichtigen, ohne sich einer Führung anschließen zu müssen (wir berichteten). Und wie früher stehen nun wieder drei unterschiedliche Ebenen für eine Besichtigung zur Verfügung.

Um frühere Zeiten und die Geschichte der Homburger Schlossberghöhlen möchte sich auch das Kulturamt der Stadtverwaltung Homburg näher kümmern, wie es in einer Mitteilung der Stadt-Pressestelle heißt. Daher ruft die Abteilung Kultur und Tourismus alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, mit ihr in Kontakt zu treten, falls diese ihre besonderen Erinnerungen und Erlebnisse an die und in den Schlossberghöhlen oder den Schlossberg mitteilen möchten. Dabei stellt Susanne Niklas, die Leiterin der Abteilung Kultur- und Tourismus, beispielsweise die Fragen: Hat jemand als Kind in den Höhlen gespielt oder während des Zweiten Weltkrieges in den Höhlen gelebt? Ist vielleicht jemand in den Höhlen zur Welt gekommen? Interessant ist für die Abteilung auch die Frage, ob noch jemand einen anderen Eingang zu den Höhlen kennt oder einen Kellerzugang in den Berg hat.

Darüber hinaus ist Susanne Niklas auch an alten Fotos oder sonstigen Erinnerungsstücken interessiert. Von Bedeutung sind auch Erinnerungen an die Bunkeranlagen des Schlossbergs, zum Beispiel den Pichta-Bunker oder die Bunkeranlage am Ende der Lagerstraße. Das Gleiche gilt für Fußballer, die auf dem Schlossberg gespielt haben. Vielleicht weiß auch noch jemand etwas über die Festung zu erzählen? Oder es findet sich jemand, der die sagenumwobene „weiße Frau“ gesehen hat und weiß, wann sie in Erscheinung tritt, heißt es in der Mitteilung weiter.



Freuen würden sich Susanne Niklas und ihr Team, wenn Rückmeldungen möglichst bis Ende August erfolgen könnten. Im Idealfall können die Geschichten über die Höhlen aufgeschrieben werden und daraus vielleicht ein neuer Flyer entstehen. Sollten genügend Erinnerungsstücke gesammelt werden, ließe sich daraus auch eine Ausstellung im Bunker der Schlossberghöhlen gestalten.

Wer etwas zu berichten hat oder Fotos und andere entsprechende Gegenstände zur Verfügung stellen möchte, kann sich wenden an: Susanne Niklas, Leiterin der Abteilung für Kultur und Tourismus, Rathaus, Am Forum 5, 66424 Homburg, Telefon (0 68 41) 10 11 72, oder per Fax unter (0 68 41) 12 08 99 oder E-Mail unter susanne.niklas@homburg.de.

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1999, als noch keine Stahlstreben aus Sicherheitsgründen eingesetzt waren.
Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1999, als noch keine Stahlstreben aus Sicherheitsgründen eingesetzt waren. FOTO: verkehrsamt