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Hier wird die Technik der Zukunft großgeschrieben
Diese Schule setzt auf vier Buchstaben

 Diese Mädchen und Jungen der Geschwister Scholl-Schule freuen sich auf innovative Projekte mit der neuen, programmierbaren Technik.
Diese Mädchen und Jungen der Geschwister Scholl-Schule freuen sich auf innovative Projekte mit der neuen, programmierbaren Technik. FOTO: Mathias Glahn
Blieskastel. Gemeinschaftsschule Blieskastel ist als Mint-freundlich ausgezeichnet worden. Von red

Die Gemeinschaftsschule Blieskastel (Geschwister Scholl-Schule) ist jetzt als „Mint-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden und investiert in digitale Projekte. Schon im November des vergangenen Jahres war die Schulleitung der Gemeinschaftsschule an das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa) an der Universität des Saarlandes eingeladen. Die Gemeinschaftsschule aus dem Bliesgau zählte zu drei neuen Schulen im Saarland, die erstmalig das Zertifikat als „Mint-freundliche Schule“ erhielten. Hinter der Abkürzung Mint verbergen sich die Begriffe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

„Fachkräftemangel – eine immer wiederkehrende Meldung in der Presse. Die Auswahl an qualifizierten Mitarbeitern, die über Kompetenzen in den Mint-Bereichen verfügen, ist überschaubar und stellt die Wirtschaft vor große Probleme in der Zukunftsplanung. Die Berufsaussichten in diesem Sektor sind demnach so gut wie selten zuvor. Es liegt an den Schulen, junge Menschen für Mint-Berufe zu begeistern und zu qualifizieren“, schreibt die Schulleitung.

„Die berufliche und soziale Entwicklung in unserem Land war und ist durch die fortschrittliche Technik und Forschung auf allen Gebieten geprägt. Wir als Schule sind gefordert die Jugendlichen, die ein Interesse in den Mint-Bereichen zeigen, zu fordern und zu fördern“, sagt Mathias Glahn, der sich um die Projektarbeit und Digitalisierung an der Geschwister-Scholl-Schule kümmert. Spielerisch Mint-Kompetenzen zu vermitteln, gelinge unter anderem in dem Wahlpflichtfach Technik und Klima. Die Schule setze hierbei verstärkt auf Microcontroller (kleine Computer), die über eine grafische Programmiersprache gesteuert werden können. So werden interaktive Plakate entwickelt, die auf Knopfdruck sprechen und über das Plastikproblem informieren, eigene Apps programmiert oder moderne Drohnen über einfache Algorithmen am PC gesteuert.



Neben der Anschaffung von zwölf Minicomputern (Calliope Mini) und zwölf Coding-Drohnen stehen weitere Investitionen an, die die Jugendlichen für innovative Projekte begeistern und für die Zukunft qualifizieren sollen.