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Fußball-Verbandsliga Nordost
Rubeck fordert, immer an Leistungsgrenze zu gehen

Ballweilers Marcel Ecker (grün) kämpft gegen seinen Hasborner Kontrahenten Fundu Kamu um den Ball. Am Sonntag geht’s ins Derby gegen Limbach.
Ballweilers Marcel Ecker (grün) kämpft gegen seinen Hasborner Kontrahenten Fundu Kamu um den Ball. Am Sonntag geht’s ins Derby gegen Limbach. FOTO: Wolfgang Degott
Ballweiler. Fußball-Verbandsliga: Der neue Trainer der SG Ballweiler erwartet im Saarpfalzderby in Limbach ein Spiel auf Augenhöhe. Von Wolfgang Degott

Etwas an Boden verloren hat die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim durch die unglückliche Niederlage. Statt dem Sprung an die Tabellenspitze sorgte der Hasborner Sieg fürs Abrutschen auf Platz sechs. Für Trainer Peter Rubeck ist das jedoch kein Beinbruch, vielmehr ärgern ihn die verlorenen Punkte gegen Aufsteiger Hellas Bildstock (3:3), bei dem sein Team im ersten Abschnitt „nicht auf dem Platz“ gewesen sei. „Ich kann mit der letzten Niederlage leben“, sagte sich der 57-Jährige nach dem Abpfiff. Beide Teams hätten ein intensives Spiel gezeigte, waren sich ebenbürtig und am Ende habe der Saarlandliga-Absteiger den Vorsprung clever über die Zeit gerettet. Im anstehenden ersten Saarpfalz-Derby der noch jungen Verbandsligasaison bei der Palatia Limbach will Rubeck, der zum Saisonstart ins Bliestal gewechselt ist, wieder punkten. Er hofft dabei auf die Rückkehr von Sebastian Kleer, seinem Co-Trainer, der wegen einer Zerrung pausieren musste. Auch steht dem Einsatz von Edin Masimovic, der zuletzt angeschlagen war, wohl nichts mehr im Weg. Zudem kann er auch wieder auf Alexander Henrich zurückgreifen.

„Limbach hat sich gut verstärkt und wird ein schwerer Gegner sein, es wird ein Spiel auf Augenhöhe geben, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Wir müssen konzentriert spielen und wie üblich an die Leistungsgrenze gehen, aber auch unsere Fehler abstellen“, formuliert Rubeck seine Erwartungen vor der Partie am Sonntag um 16.45 Uhr. Sein Gegenüber Patrick Gessner will zuhause ungeschlagen bleiben, baut auf den guten Teamgeist und das gute Mannschaftsgefüge. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen.

Zwar sei Hasborn jetzt etwas vorne weg, doch sieht Peter Rubeck kein Team, von dem zu befürchten wäre, dass es einfach durchmarschiert. Insgesamt fühlt sich der in Gersheim wohnende Ballweiler Coach sehr wohl. „Alle kommen ins Training, wir trainieren hart, alle kommen untereinander gut aus“, skizziert er die Situation. 30 Spieler im Training seien keine Seltenheit. So würden zu den gewöhnlichen Übungseinheiten einmal pro Woche die Erst- und Zweitmannschaftskader, und einmal die Zweit- und Drittmannschaftskader zusammen kicken. Die Zusammenarbeit und Kooperation mit den übrigen Trainern Bülent Baykara und Domenico di Bartolomeo funktioniere gut.



Nachdem Rubeck als Spieler das Trikot des 1. FC Saarbrücken, FC Homburg, Eintracht Trier, Bayern Alzenau, SG Frankfurt-Höchst, FSV Saarwellingen, dem SV Holz und dem SV Rohrbach getragen hatte, wurde Rubeck 1992 erstmals beim SV Holz als Spielertrainer engagiert. Rubecks weitere Trainerstationen waren der SV Rohrbach, FC Homburg, Wormatia Worms, SG Holz-Kutzhof, SV Weingarten, SG Rieschweiler, TuS Hohenecken, SVN Zweibrücken, Eintracht Trier, der FSV Salmrohr und der SC Hauenstein.