| 21:07 Uhr

„Kein Standing mehr“
Fürstin Gloria sorgt sich um „Würde“ von Hetero-Männern

Gloria von Thurn und Taxis findet, dass schwule Männer durch den Zeitgeist geadelt werden.
Gloria von Thurn und Taxis findet, dass schwule Männer durch den Zeitgeist geadelt werden. FOTO: Sven Hoppe / dpa
Augsburg. Gloria von Thurn und Taxis (58) sorgt sich um das Ansehen des heterosexuellen Mannes. „Unsere Männer – das heißt die Heterosexuellen – haben kein gesellschaftspolitisches Standing mehr“, schreibt die Fürstin aus Regensburg in der „Neuen Bildpost“ und der „Katholischen SonntagsZeitung“.

„Schwule Männer sind durch den Zeitgeist quasi geadelt worden“ als „hip, fortschrittlich und modern“. Auf den „normalen Mann“ sehe man herab als sei er ein Relikt aus längst vergangener Zeit. „Ein etwas plump vorgetragener Antrag kann mit einer Anzeige quittiert werden, ein gestohlener Kuss wird als Körperverletzung betrachtet“, so die Fürstin. Mann müsse dem Mann die Würde zurückgeben, die er verdiene.