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Souveräner Auftritt
An Fynn Lehner kommt in Dillingen niemand heran

VTZ-Fechter Fynn Lehner lieferte eine sehr souveräne Vorstellung.
VTZ-Fechter Fynn Lehner lieferte eine sehr souveräne Vorstellung. FOTO: Volker Petri
Dillingen. Einen starken Auftritt hat Fynn Lehner beim Alois-Lauer-Gedächtnisturnier in Dillingen hingelegt. Der Nachwuchsfechter der VT Zweibrücken sicherte durch seine gute Leistung mit dem Florett bei den Schülern (Jg.

2007 und jünger) ungeschlagen Gold.

Fechter aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und NordrheinWestfalen kämpften in einer gemischten Finalrunde auf jeweils fünf Treffer. Mit einem 5:0-Auftaktsieg gegen die spätere Zweitplatzierte Nele Mittnacht aus Koblenz war der Großsteinhauser in den weiteren Gefechten nicht zu bremsen. „Die Marathongefechte im Training erwiesen sich beim Durchhaltevermögen von besonderem Vorteil“, erklärte Trainer Volker Petri. Mit gezielten Angriffen und Konzentration in der Verteidigung wurde auch der Bronzegewinner Jeff Grütjen und sein Bruder Sam aus Nordrhein-Westfalen mit je 5:0 besiegt. Auch der Lokalmatador Leander Andres konnte eine 0:5-Pleite gegen Fynn Lehner nicht verhindern. Chancenlos beim 0:5 war auch Victoria Busch (Klarenthal). Im letzten Gefecht zwischen Lehnen und dem Klarenthaler Ole Hahn musste der Zweibrücker den ersten Treffer des Turniers hinnehmen. Diszipliniert ließ sich der VTZler nicht beeindrucken und schickte seinen Gegner mit 5:1 von der Bahn.

Ihre gute Form haben die VTZ-Fechter auch beim Mini-Eulen-Turnier in Friesenheim unter Beweis gestellt. Charlotte Buchholtz gewann bei den Schülerinnen (Jg. 2004) ihr Degendebüt. Mit dem Florett erreichte sie Rang sieben. Jan Miguel Schmahl startete bei der B-Jugend (Jg. 2002/03) mit dem Florett und belegte ebenfalls den siebten Platz. Am ersten Wettkampftag bewahrheitete sich die Aussage von Trainer Volker Petri: „Wer das Florett beherrscht, kann auch mit dem Degen umgehen“. Schon im Training habe Buchholtz in dieser Disziplin eine gute Figur gegen ihre älteren Trainingspartner gemacht. Im Finalkampf zwischen Buchholtz und Sarah Kassmann (Fechtverein Heidelberg) behielt die VTZlerin mit 5:3 die Oberhand und konnte die Mini-Eule in Empfang nehmen. Schmahl zeigte bei stärkster Konkurrenz eine gute Vorstellung. Nach der Vorrunde und 16er-Direktausscheidung schaffte er den Sprung unter die besten Acht im Viertelfinale. Den Weg in das Halbfinale verwehrte ihm der Tscheche und spätere Sieger Marc Kuchta.



Mit dem Florett duellierte sich am zweiten Turniertag Charlotte Buchholtz in einer großen Finalrunde. Hier fand sie nicht zur gewohnten Treffsicherheit. Alleine drei Niederlagen musste sie nach Zeitablauf einstecken, was umgekehrt zu einem Platz auf dem Podest gereicht hätte.

(vp)