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Bild von Nachkommen gekauft
Hitler-Gemälde von Grosz in Berlin

  Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, würdigten George Grosz.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, würdigten George Grosz. FOTO: Foto: David von Becker
Berlin. Das von George Grosz 1944 im Exil gemalte Werk „Cain or Hitler in Hell“ hängt jetzt im Deutschen Historischen Museum in Berlin (DHM). Das Gemälde des vor den Nazis geflohenen Grosz (1893-1959) wurde mit Unterstützung von Bund und Kulturstiftung der Länder im vergangenen Jahr für die Sammlung erworben.

Das Gemälde befand sich seit seiner Entstehung im Besitz der Familie.

Das Bild zeige „die Perspektive eines Künstlers im Exil auf das katastrophale Ausmaß des Mordens und der Zerstörung in Deutschland“, sagte Museumschef Raphael Gross während der Präsentation in der Dauerausstellung zum nationalsozialistischen Völkermord.

Für Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) brachte Grosz mit seiner Arbeit „sein Entsetzen über die Gräueltaten des Nationalsozialismus zum Ausdruck“. Grosz habe auch nachfolgenden Generationen einen Eindruck vermitteln wollen von Diktatur, Faschismus und Krieg.



Der Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Markus Hilgert, sprach von einem „dezidiert politischen Bild“. Hilgert zitierte eine Beschreibung des Künstlers, wonach „das Bild ein „Hitlerähnliches Ungeheuer“ in einer der Hölle entlehnten Umgebung“ zeige.