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Bistum
Wohnung des Limburger „Protz-Bischofs“ nun Museum

Limburg. Die frühere Luxus-Wohnung des abberufenen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst ist jetzt öffentlich zugänglich. Von heute an ist sie Teil des Diözesanmuseums und zeigt eine Ausstellung zur fast 200-jährigen Bistumsgeschichte. dpa/kna

Tebartz’ Nachfolger, Bischof Georg Bätzing, war nicht in die edle 280-Quadratmeter-Dienstwohnung gegenüber dem Limburger Dom gezogen.

Wegen der Explosion der Baukosten auf rund 31 Millionen Euro und heftiger Kritik an seiner Amtsführung hatte Tebartz-van Elst, der als „Protz-Bischof“ in die Schlagzeilen geriet, 2014 sein Amt aufgeben müssen. 2017 begann das Bistum, die Wohnung umzubauen. Nicht zugänglich ist das Untergeschoss mit dem Designer-Badezimmer, das zum Symbol des Skandals wurde. Es dient laut Bistum als Lagerraum.