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Ursache der Tragödie noch nicht geklärt
Ein Jahr nach Brückeneinsturz: Genua gedenkt der Opfer

Genua. Ein Jahr nach dem verheerenden Brückeneinsturz ist in Genua der 43 Todesopfer gedacht worden. In einem Gottesdienst erinnerte der Erzbischof von Genua, Angelo Bagnasco, am Mittwoch an die „Apokalypse, die uns den Atem verschlagen hat“. dpa

Er fand in einer Halle mit Blick auf den ersten Pfeiler der neuen Brücke statt. Familienangehörige der Opfer und Rettungskräfte waren dabei. Auch vor der Halle versammelten sich viele Menschen.

Um 11.36 Uhr gab es eine Schweigeminute, die von den Glocken aller Kirchen der Stadt und den Schiffshörnern im Hafen durchbrochen wurde. Zu dieser Uhrzeit war am 14. August 2018 ein etwa 180 Meter langes Stück der Fahrbahn der Morandi-Brücke in die Tiefe gestürzt – mit ihr Fahrzeuge und deren Insassen. Noch immer ist nicht aufgeklärt, wie es zu der Tragödie kommen konnte.