| 22:55 Uhr

Mainz
Ehrenamtliche Clowns muntern Demenzkranke auf

Mainz. In Rheinland-Pfalz startet ein Modellprojekt, bei dem Ehrenamtliche zu Klinik-Clowns für demenzkranke Patienten ausgebildet werden. Für die Teilnahme seien 40 Bewerber ausgewählt worden, teilte das Mainzer Sozialministerium am vergangenen Mittwoch mit. Die künftigen „Geronto-Clowns“ sollen nach einer Auftaktveranstaltung bereits in der kommenden Woche an vier Workshop-Tagen teilnehmen und anschließend in Zweierteams in den Krankenhäusern Demenzkranke aufmuntern.

In Rheinland-Pfalz startet ein Modellprojekt, bei dem Ehrenamtliche zu Klinik-Clowns für demenzkranke Patienten ausgebildet werden. Für die Teilnahme seien 40 Bewerber ausgewählt worden, teilte das Mainzer Sozialministerium am vergangenen Mittwoch mit. Die künftigen „Geronto-Clowns“ sollen nach einer Auftaktveranstaltung bereits in der kommenden Woche an vier Workshop-Tagen teilnehmen und anschließend in Zweierteams in den Krankenhäusern Demenzkranke aufmuntern.

Grundlage für das Modellprojekt sind die positiven Erfahrungen mit dem Einsatz von Krankenhausclowns in Kinderstationen. „Unsere Erwartung an dieses Projekt ist die Reduzierung von Stress sowohl bei den Menschen mit Demenz in der für sie fremden Umgebung als auch aufseiten des Klinikpersonals“, erklärte eine Sprecherin des Mainzer Sozialministeriums.

Die Ausbildung zum sogenannten Geronto-Clown ist für die Teilnehmer kostenlos und wird von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) organisiert. Von den ehrenamtlichen Clowns wird erwartet, dass sie bereit sind, mindestens zwei Jahre lang an jeweils zwei Tagen pro Monat in einem Krankenhaus mitzuarbeiten. Vorgesehen ist ihr Einsatz zunächst an 16 Kliniken in Rheinland-Pfalz, darunter in der Universitätsmedizin Mainz, im Pfalzklinikum Klingenmünster, dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer und dem Diakonie-Krankenhaus in Bad Kreuznach.



(epd)