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Diesel
Autobranche greift Umwelthilfe an

Berlin. (dpa) In der Debatte um die Zukunft des Diesels gerät die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zunehmend in die Kritik. Der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jürgen Karpinski, bezeichnete die Umweltorganisation als „grün angestrichenen Abmahnverein“.

Die Umwelthilfe sei „von den Bedürfnissen arbeitender Menschen genauso weit weg wie von der Arbeit für den Umweltschutz“. Wer den Klimaschutz ernst nehme, dürfe den Diesel nicht verdammen. Erst vor kurzem hatte Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle der DUH vorgeworfen, mitverantwortlich für eine „Diffamierungskampagne“ gegen den Dieselmotor zu sein.Initiativen der Umwelthilfe gelten als Auslöser für mögliche Diesel-Fahrverbote in Stuttgart und München.