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Der unstete Koalitionspartner
FPÖ – Vom Auf und Ab einer Partei

Wien/Berlin . In den ersten 30 Jahren ihrer Geschichte präsentierte sich die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) politisch wankelmütig: Von ziemlich weit rechts Ende der 1950er bewegte sie sich zunächst in die liberale Mitte – und Ende der 1980er wieder zurück nach rechts. dpa

Dann kam Jörg Haider: Schon bei der ersten Parlamentswahl 1986 kam die FPÖ unter ihm auf zehn Prozent. Das beste Ergebnis: 1999, 27 Prozent. Danach bildete sie mit der ÖVP die Regierung. Danach ging es abwärts. 2005 spaltete sich ein Flügel unter der Führung Haiders als „Bündnis Zukunft Österreich“ (BZÖ) ab. Drei Jahre später kam der Ex-FPÖ-Chef bei einem Autounfall ums Leben. Unter Heinz-Christian Strache ging die FPÖ zurück in die Opposition und wuchs bei den Wahlen 2017 auf 26 Prozent. Seit der Rückkehr in die Regierung belasten diverse Affären die Koalition.